<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873</id><updated>2011-07-08T09:48:54.446-07:00</updated><category term='..m) Illegal in Spanien (Sita)'/><category term='..g) Frühlingserwachen – eine Meinung'/><category term='..c) Möwen und Drehkreuze'/><category term='..a) Wandel des Rassismus'/><category term='interesting'/><category term='..e) Abschied...(Franz-Christian Grimm)'/><category term='..f) Lyrik von Günther W. Hornberger'/><category term='..l) Das Schulsystem Perus (Alex)'/><category term='..b) Grußwort von Prof.Dr.Iman Attia'/><category term='ISAH'/><category term='..j) Racial Profiling (Corinna Schäfer)'/><category term='..k) Die Regierung tut so als...'/><category term='Bildung'/><category term='..h) Point of view of a regular student'/><category term='..i) Wir machen jetzt mit (C. Höflich)'/><category term='..d) Bienvenido Juan Kessler (Kniffki)'/><title type='text'>ag-gegenstrom</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>22</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-2036149910800816966</id><published>2010-04-13T09:30:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T09:30:37.822-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..m) Illegal in Spanien (Sita)'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><title type='text'>ISAH - m) Illegal in Spanien (Sita)</title><content type='html'>&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Illegal in Spanien – Auf der Suche nach einer besseren Zukunft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was erwarten so viele junge Afrikaner von Europa, die eine oft lebensgefährliche Reise auf sich nehmen? Was sind die Gründe, ihre Familien und ihre Herkunft zu verlassen und in die Fremde zu gehen? Welche Hindernisse mussten sie auf sich nehmen, um ihren Kontinent zu verlassen? Wie war die Reise um nach Spanien zu gelangen? Wie leben sie hier in Spanien und was sind ihre Wünsche und Ziele? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich habe mich mit diesen Fragen beschäftigt, da ich im Rahmen des Erasmus-Austauschprogrammes ein Auslandssemester in Südspanien (Huelva) absolviert habe und währenddessen die Möglichkeit hatte, in einem Praktikum bei der NGO „Accem“ mehr über diese Thematik zu erfahren. „Accem“ beschäftigt sich mit den Bedürfnissen von Flüchtlingen und illegalen Einwanderern in unterschiedlichen Bereichen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt; &lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Spanien gilt für viele Afrikaner als das „Tor Europas“, da die beiden Kontinente ganz im Süden von Spanien nur 14 km trennen. Im Stadtbild von Huelva sieht man, im Vergleich zu deutschen Städten  viele Afrikaner, die an den Ampeln Taschentücher und Schmuck in der Innenstadt verkaufen oder mit Koffern am Bahnhof sitzen, wo sie auch übernachten. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Wege, über die meist West- und Nordafrikaner nach Spanien kommen sind unterschiedlich. Einige kommen legal mit einem Arbeitsvisum. Sie bekommen die Reisekosten und den Unterhalt  von den Arbeitgebern bezahlt und arbeiten als Saisonarbeiter meist für 3 Monate in der Landwirtschaft. Die Arbeitsverträge werden durch Vermittler der spanischen Arbeitgeber in den Herkunftsländern unterzeichnet.     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Spanien ist auf diese Arbeiter angewiesen, weil die meisten Spanier nicht die harten Arbeitsbedingungen auf sich nehmen wollen.  Auf den Erdbeerplantagen in Huelva arbeiten sie z.B. 8 Stunden am Tag an 6 Tagen die Woche und bekommen pro Tag 35 Euro bezahlt. Nach 3 Monaten haben viele von ihnen körperliche Beschwerden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Viele  gehen nach diesen 3 Monaten nicht wieder zurück in ihr Land und lassen den bezahlten Rückflug verstreichen. Sie haben dann keinen gültigen Aufenthaltsstatus und keine Arbeitsgenehmigung. Im nächsten Jahr ist es sehr schwierig wieder eine Arbeit zu finden, da die Polizeikontrollen immer mehr werden und die Bußgelder für Arbeitgeber sehr hoch sind, welche Arbeiter ohne Genehmigung beschäftigen. Sie landen auf der Straße und haben keinerlei Ansprüche auf soziale Leistungen, abgesehen von der medizinischen Versorgung. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein weiterer Weg nach Spanien zu kommen, ist der weitaus gefährlichere mit den sogenannten „cayucos“ (Fischerbooten). Von der Westafrikanischen Küste legen sie ab und treten eine lebensgefährliche Reise zu den Kanarischen Inseln an. Viele kommen dabei ums Leben oder werden von der europäischen Grenzwache  „FRONTEX“ daran gehindert anzukommen. Für die Reise auf den „cayucos“ müssen die Familien oft lange sparen und ihr Hab und Gut verkaufen. Die Schlepper, welche eine solche Reise organisieren, werben mit einem Bild von großen Chancen im „goldenen Europa“. Sogar Kinder im alter von 8 – 16 Jahren sind mit an Bord und werden nach Europa geschickt, weil die Familien die Hoffnung haben, aus der Armut zu entfliehen. Minderjährige stehen unter dem besonderen Schutz vom spanischen Staat. Sie kommen in ein Kinderheim, gehen zur Schule, bekommen eine Ausbildung und können nicht ohne weiteres ausgewiesen werden. Wenn sie mit 18 nicht die Bedingungen für einen Aufenthaltsstatus erfüllen, droht ihnen ebenfalls die Abschiebung und sie können „illegal“ werden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein weiterer Weg, nach Spanien zu gelangen, ist der Weg über Marokko. Einige versuchen selbst mit kleinen Booten oder auch schwimmend nach Spanien zu gelangen. Andere verstecken sich in den Motoren der LKWs, die an den Häfen von Marokko stehen und mit den Schiffen nach Spanien transportiert werden. Auch diese Reise ist lebensgefährlich, da man genau wissen muss, wo man sich verstecken kann. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn die Immigranten von der spanischen Polizei auf der Straße angehalten werden und nach ihren Papieren gefragt werden, droht ihnen die Abschiebung. Mit manchen Ländern, wie zum Beispiel Marokko, hat Spanien ein Rücknahmeabkommen und sie werden direkt wieder in ihr Herkunftsland gesendet. Je weiter die Herkunftsländer entfernt sind, desto unwahrscheinlicher ist eine Abschiebung, aufgrund der hohen Kosten für die Flüge.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt; &lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Beweggründe, nach Europa zu kommen, ob mit einem Visum oder illegal, sind im Prinzip alle die gleichen. Auf der Suche nach einer besseren Zukunft und auf der Flucht vor den dortigen Verhältnissen.  Im Vordergrund steht für sie alle, eine Arbeit zu finden und  Geld zu verdienen. Die Hoffnung, in Europa ihr Glück zu finden und Wohlstand zu erlangen, wird von verschiedenen Seiten  geschürt. Auch in den afrikanischen Medien wird berichtet, dass eine Fahrt mit den „cayucos“ oft mit dem Tod endet. Viele sagen: „Ich dachte in Europa kann man das Geld von der Straße pflücken“. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dass sie ohne Papiere, ohne eine Arbeitsgenehmigung,  ohne  Aufenthaltserlaubnis und auch ohne eine Ausbildung auch hier keine Arbeit finden, ist vielen vorher nicht klar. Die Seifenblase des Traumes ist zerplatzt und die Realität, die sie dann erleben, ist sehr hart. Diejenigen, die erst eine Arbeit hatten bemerken, dass sie ohne Aufenthaltserlaubnis keine mehr finden. Sie landen auf der Straße, beziehen leerstehende, einsturzgefährdete Häuser, schlafen an Bahnhöfen und versuchen sich irgendwie über Wasser zu halten. Diejenigen, die ohne Arbeitsvisum kommen, landen auch auf der Straße und haben Angst von der Polizei erwischt zu werden. Sie wissen nicht, wie sie sich in der unbekannten Kultur verhalten sollen, kennen ihre Rechte nicht und können sich kaum verständigen. Es gibt in den ländlichen Gegenden von Andalusien viele Siedlungen, in denen sie in Hütten leben. Mit Plastikplanen, Brettern und allem was man so finden kann bauen sie die Hütten, kochen auf offenem Feuer und transportieren Wasser in großen Kanistern von umliegenden Leitungen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als psychologischer Stressfaktor kommt für viele noch hinzu, dass die Familien enormen Druck aufbauen. Sie glauben nicht, dass es keine Arbeit gibt und denken, das Geld wird für das eigene Vergnügen ausgegeben. Der Stolz der meisten Afrikaner, die ich getroffen habe, untersagt ihnen aber auch, der Familie ihre wirkliche Situation zu schildern. Außerdem wollen sie nicht, dass sich ihre Mütter unnötig Sorgen machen. So versuchen sie ein Bild aufrecht zu halten, welches nicht der Wahrheit entspricht und auch nicht das Bild von Europa gerade rückt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es kommen nur diejenigen in ihre Heimat zurück, die das Glück hatten Arbeit zu finden. Sie müssen meist sehr lange für den Flug und Geschenke für die Familie sparen. Dass sie in Spanien vielleicht nur gerade so über die Runden gekommen sind und gar nicht zu den großen Gewinnern gehören, verstehen die Familien nur selten.  Es heißt dann: „ Du hast ein Auto, Du hast eine Arbeit also bist Du auch reich“. Verglichen mit den dortigen Verhältnissen stimmt das natürlich auch. Für die nächste Generation bleibt das Bild vom reichen und erfolgversprechenden Europa mit einem direkten Vorbild bestehen und man denkt sich: „Wenn er es geschafft hat, kann ich es doch auch schaffen.“ Das bei dieser Reise so viele ums Leben kommen oder nie eine richtige Arbeit finden wird dabei ausgeblendet.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Trotz der schwierigen Lage, in der sich die Afrikaner in Spanien befinden, habe ich kaum einen  getroffen, der wirklich zurück will. Sie sind die Hoffnung der ganzen Familie. Wenn sie nicht ausgewiesen werden bleiben fast alle, verhalten sich unauffällig und warten auf ihre Papiere. Nach der jetzigen rechtlichen Lage können sie nach 3 Jahren illegalem Aufenthalt eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für ein Jahr bekommen. Sie benötigen dazu unter anderem einen Arbeitsvertrag, einen Nachweis über die Dauer ihres illegalen Aufenthalts und einiges mehr. Bei vielen scheitert es allein bei dem Nachweis über ihren Aufenthalt, da sie nie registriert worden sind. Die Hoffnung aber doch irgendwann einmal die nötigen Papiere zu bekommen und Geld zu verdienen bleibt sehr lange bestehen. Nach einer gewissen Zeit in Spanien wird ihnen auch bewusst, dass sie gar nicht mehr in Afrika leben  könnten. Sie sagen, es gibt dort noch weniger Zukunft für uns als hier in Spanien. Sie träumen weiter und denken, wenn sie erst nach Deutschland kämen, wo es genug Arbeit für alle gibt, dann wird alles besser…&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Interview mit Bathi, einem Immigranten aus Senegal&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich kenne Bathi von der NGO „Accem“, in welcher ich mein Praktikum absolviert habe. Er lebt dort mit 5 anderen für 3 Monate in einer Wohnung für illegale Immigranten. Dort bekommt er ein kleines Taschengeld, Verpflegung und Hilfe von sozialpädagogischer sowie juristischer Seite. Nachdem ich die Bewohner dieser Wohnungen etwas kennen gelernt hatte, habe ich sie gebeten, mir mehr über ihre Geschichte zu erzählen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathi ist 26 Jahre alt und  ist in Dakar, der Hauptstadt von Senegal, geboren. Vor 2 ½ Jahren ist er mit dem „cayuco“, auf den Kanarischen Inseln angekommen. Er hat eine sehr große Familie, sein Vater hat insgesamt 13 Kinder von 2 Frauen. Der Vater lebt zusammen mit seinen Frauen und einigen der Kinder in einem Haus in Dakar. Einer der Söhne ist nach England gegangen und hat dort eine Deutsche geheiratet. Er hilft der Familie wenn er kann. Früher hat er auch Bathi Geld gegeben. Wenn Bathi selbst etwas Geld hat, schickt er es sofort nach Hause. In Senegal hat Bathi als Fischer etwas außerhalb von Dakar gearbeitet. Diese Arbeit war nicht zum reich werden, aber auch nicht sehr schlecht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie,  wie hast Du das erste mal von der Möglichkeit erfahren im „cayuco“  nach Spanien zu kommen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;: " das hab ich schon vorher gewusst, aber mehr oder weniger 2 Jahre vor der Abreise hab ich darüber nachgedacht, nach Europa zu gehen und mein Glück dort zu suchen."&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie  war Dein Bild von Europa und was hast du Dir von Deinem Leben hier  erwartet?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;"ich dachte, ich könnte hier arbeitet finden. Außerdem wollte ich die Weißen kennenlernen um zu wissen, wie die sind. Ich wusste, dass es auch in Europa Arme gibt ich dachte aber es wäre leichter, Arbeit zu finden. Ein Freund von mir, der jetzt in Madrid lebt und eine Arbeit hat, hat mir empfohlen zu kommen. Die Leute sagen immer, dass Europa zum Leben sehr gut ist.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie  lange hast Du Deine Reise im „cayuco“ geplant und wusste Deine  Familie davon?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;:"Ich musste 2 Wochen warten bis das „cayuco“ startklar war und wir ausreichend Personen waren. Einige Tage vor meiner Reise habe ich meinen Vater und meinen großen Bruder um Erlaubnis gebeten, gehen zu dürfen. Ich habe nicht mit meiner Mutter gesprochen, weil die zu besorgt war. Mein Vater wollte, dass ich gehe, um der Familie zu helfen."&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie  viel hat die Reise gekostet und wie hast Du diese bezahlt?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;" Für einige kostet die Reise nichts, viele nehmen ein schlechtes Boot und sterben auf dem Weg. Ich habe 45000 CFA bezahlt, was mehr oder weniger 70     Euro sind. Andere bezahlen bis zu 1000 Euro. Meine Familie hat mir geholfen, die Reise zu bezahlen."&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie  viele Menschen waren mit Dir an Bord?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;:" Wir waren 84 Personen in einem sehr kleinen Boot, alle sitzend, ganz eng beieinander. So haben wir geschlafen, gegessen und gewartet anzukommen.“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie  lange hat die Reise von Senegal auf die Kanarischen Inseln gedauert?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;:" 9 Tage im „cayuco". &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was  ist während der Reise passiert, hattest Du Angst?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; margin-left: 0.25in;"&gt; &lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;: " Es gab einen sehr starken Wind und es war sehr, sehr kalt. Ich hatte keine Angst, weil ich das Meer von meiner Arbeit kenne, aber andere hatten große Angst. Sie kennen das Meer nicht und konnten nicht in Richtung Meer blicken und sich nicht bewegen. Sie  konnten nicht essen und nicht zum urinieren gehen, weil ihre Angst so stark war. Bei uns im Boot ist keiner gestorben, aber als wir ankamen sind 2 Männer gestorben. In anderen Booten sind 4 Freunde von mir ums Leben gekommen, man hat sie einfach über Bord geworfen… ich weiß, dass diese Reise sehr gefährlich ist."&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; margin-left: 0.5in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Hättest  Du die Reise gemacht, wenn Du gewusst hättest, wie gefährlich sie  ist?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;:" ich habe vorher gewusst, dass viele Menschen sterben, weil ich es im Fernsehen gesehen habe. Aber weil so viele Freunde von mir gefahren sind, wollte ich auch gehen und mein Glück in Europa versuchen."&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wo  seid ihr angekommen und was ist danach passiert?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;" Wir sind auf den kanarischen Inseln gelandet, in Teneriffa. Dort sind wir in einem centro für 20 Tage geblieben. Andere bleiben länger, bis zu 40 Tagen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie  war es dort, wie waren die Menschen die dort arbeiten, hattest Du  Essen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;:" Ja, wir hatten alles. Die Menschen, waren sehr freundlich zu uns und die Polizei hat Karten mit uns gespielt. Ich habe mit 6 Personen in einem Zimmer geschlafen. Es gab auch essen und ein Telefon, um seine Familie anzurufen. Das hat aber Geld gekostet."&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wo  bist Du nach Teneriffa hingekommen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;"Wir wurden nach Madrid geschickt, wo wir eine Woche in einem Hotel geschlafen haben. Die Mehrheit von uns hatte keinen Pass, weil sie ihn über Bord geworfen hatten. So ist es für die Polizei schwieriger, Dich in Dein Herkunftsland zurück zu schicken. Nach der Zeit in Madrid haben sie uns für 10 Tage nach Valencia geschickt, dort hat die Polizei uns Glück gewünscht und wir konnten gehen. Ich bin nach Bilbao gegangen, weil dort ein Freund meiner Schwester lebt. Dort konnte ich 2 Monate leben und essen. Sie waren sehr freundlich zu mir, aber ich wollte nicht länger dort bleiben ohne etwas zu bezahlen. Ich habe angefangen, Filme auf der Straße zu verkaufen aber die Polizei hat mir das dann verboten. Ich wollte mein Glück suchen und bin nach Barcelona gegangen. Dort habe ich eine Woche auf der Straße gelebt und im Dreck geschlafen. Ich habe einen Landsmann aus Senegal getroffen und konnte in seiner Wohnung für 150 Euro bleiben. Das Geld hatte mir der Freund aus Bilbao gegeben. Ich habe dann in Barcelona Sonnenbrillen verkauft. Dann bin ich nach Murcia umgezogen und habe auf Orangenplantagen gearbeitet. Mal hatte ich eine Arbeit, mal nicht…&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wann  hast Du das erste Mal von den NGOs erfahren, um nach Hilfe zu  bitten?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; margin-left: 0.25in;"&gt; &lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: “ Das war in Valencia als ich zum zweiten mal dort war. Dort habe ich das „Rote Kreuz“ kennen gelernt und danach in Huelva „Accem“.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie  geht es Dir momentan, hast Du Arbeit?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;“Momentan ist es sehr schwierig, Arbeit zu finden, wenn man keine Papiere hat. Früher war das leichter, jetzt habe ich gar keine Arbeit.“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Weiß  Deine Familie von Deiner Situation hier in Spanien?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;“Meine Mutter nicht, weil ich sie nicht beunruhigen will. Mein Vater mehr oder weniger. Er sagt ich bin ein Mann, habe Eier und soll Geduld haben, Arbeit zu finden.“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Würdest  Du gerne nach Senegal zurück?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;“Ja, würde ich schon gerne. Aber erst mal will ich die 3 Jahre abwarten, bis ich Papiere habe. Mit Geld wäre das Leben in Senegal besser für mich, hier habe ich keine Familie.”&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was  denkst Du jetzt über Spanien und über die Menschen hier?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;“ es gibt immer gute und schlechte Menschen, egal wo. In Spanien, in Senegal und auch in Deutschland.“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn  Du könntest, würdest Du jetzt nach Senegal zurück?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;“Wenn mich mein Chef anrufen würde und mir sagt ich könnte wieder für ihn arbeiten, ja.”&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie  willst Du zurück, nochmal mit dem Boot oder wie könntest Du den  Flug bezahlen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;“ Nein, nicht wieder mit dem Boot, das geht nicht, mit dem Flugzeug. Ich könnte Filme auf der Straße verkaufen und meinen Ausweis mitnehmen. Wenn mich die Polizei fragt und meinen Pass sieht schicken sie mich zurück nach Senegal. Aber manchmal machen sie das nicht, einem Freund von mir haben sie gesagt, wenn Du mit dem Boot gekommen bist kannst Du auch so wieder zurück. Ich kann auch die Leute auf der Straße fragen, ob sie mir helfen.“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was  sind die Pläne für Deine Zukunft?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bathie: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;”jetzt will ich erst mal die 3 Jahre abwarten, um die Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Wenn nicht, will ich nach Senegal zurück. Wenn ich sie habe auch. Aber ich will mit Geld zurück kommen, mit einem Auto, einem Haus und einer Frau. Ich möchte in Senegal ein Haus bauen und den Armen dort helfen…..“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So wie Bathi geht es vielen Immigranten in Spanien und die einzelnen Geschichten unterscheiden sich nur an äußerlichen Merkmalen wie Alter, Herkunftsland, Familiengeschichte etc. Die meisten sind junge Männer zwischen 20-30 Jahren. Nur wenige haben eine gute Bildung, einige können nicht mal ihren Namen schreiben. Nur wenige haben das Glück durch eine NGO in einer Wohnung untergebracht zu sein. Für sie sind Anlaufstellen wie zum Beispiel das Rote Kreuz sehr wichtig. Dort können sie ihre Kleidung waschen, duschen, etwas Warmes essen und vielleicht eine juristische Beratung bekommen. Die Gesetze werden auch in Spanien jedes Jahr verschärft und so wird es immer schwieriger in Europa Fuß zu fassen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-2036149910800816966?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/2036149910800816966/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-m-illegal-in-spanien-sita.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/2036149910800816966'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/2036149910800816966'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-m-illegal-in-spanien-sita.html' title='ISAH - m) Illegal in Spanien (Sita)'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-8786345750899184041</id><published>2010-04-13T09:00:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T09:27:41.303-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..l) Das Schulsystem Perus (Alex)'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><title type='text'>ISAH - l) Das Schulsystem Perus (Alex)</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-weight: bold; line-height: 24px;"&gt;Motivation&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das Schulsystem in Peru schien besonders interessant für mich, da ich hier in Peru selbst ein ganzes Jahr in einer (Waldorf-)Schule arbeite und ich natürlicherweise an der Struktur des Schulwesens und den Lernvoraussetzungen der Kinder und Jugendlichen interessiert war, vor allem aber wodurch sich der anthroposophische Ansatz von den anderen Schulen in Peru unterscheidet. Ich wollte die Probleme des Bildungswesens erfassen, nicht zuletzt um auch zu verstehen, warum die Eltern „meiner“ Schüler sich für die Waldorfschule entschieden haben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Überblick&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bevor ich anfing zu recherchieren, habe ich bei einer Autofahrt in die Runde gefragt, wie die Anwesenden sich das peruanische Schulsystem vorstellen. Relativ schnell war als Konsens herauszuhören, dass es wahrscheinlich ein marodes staatliches Bildungswesen und ein ausgeprägtes Privatschulnetz für die privilegierten Kinder gibt. Dieses – wenn man die im Grundgesetz verankerte Klausel des Rechts auf gleiche Bildung betrachtet - etwas kontroverse System ist kein Einzelfall und vor allem in ganz Südamerika ein großes Problem. Die stark verbreitete Armut, mangelnde Struktur und unterbezahlte, völlig überforderte Lehrer, die häufig noch schlecht ausgebildet sind, sind Gründe für eine sich immer stärker ausprägende Diskrepanz zwischen Arm und Reich, da die Armen die schlecht organisierten staatlichen Schulen besuchen und die Wohlhabenden alles daran setzen, ihre Kinder auf privaten Schulen unterzubringen. Der Staat erfüllt seine durchs Gesetz gegebene Aufgabe also mehr schlecht als recht, was den Ausbau des Privatschulnetzes nur noch mehr angekurbelt hat. Die angestrebten Reformen im letzten Jahrzehnt kamen schlussendlich nur denen zugute, die auf die Hilfe gar nicht angewiesen waren: den gut ausgerüsteten Privatschulen. Des weiteren fällt bei der Betrachtung der Schulen, ihrer Ausstattung und den Lernerfolgen der Schüler eine enorme Kluft zwischen ländlichen und städtischen Gebieten auf, was den Strom in die Städte mit der Hoffnung auf ein „besseres Leben“ unterstützt – in Lima, der Hautstadt Perus leben mittlerweile 8,2 Mio. Menschen, ein Drittel aller Einwohner Perus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Lebensverhältnisse und Probleme&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die erwähnten Unterschiede zwischen Stadt und Land spiegeln sich auch in Statistiken wider, die die Effektivität und Klasse von Schulen dokumentieren. Augenfällig ist hier zudem noch, dass die Jungen gegenüber den Mädchen auf schulischer Ebene bevorzugt werden, sie also durchschnittlich eine längere Schulausbildung bekommen und somit auch bessere Voraussetzungen für die Zukunft haben. Außerdem werden in Europa im Durchschnitt 1500 Schulstunden pro Jahr erteilt, in Peru liegt die Vorschrift zwar bei immerhin 1000 Stunden, aber tatsächlich erteilt werden im Schnitt nur 450 in der Stadt und etwa 226 auf dem Land.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein&amp;nbsp;Beispiel: Die durchschnittliche Schulverweildauer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; margin-right: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table border="2" bordercolor="#000000" cellpadding="0" cellspacing="0" style="width: 414px;"&gt;&lt;col width="131"&gt;&lt;/col&gt;  &lt;col width="87"&gt;&lt;/col&gt;  &lt;col width="84"&gt;&lt;/col&gt;  &lt;col width="108"&gt;&lt;/col&gt;  &lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;   &lt;td rowspan="2" valign="BOTTOM" width="131"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Region&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td rowspan="2" valign="BOTTOM" width="87"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;insgesamt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td colspan="2" valign="TOP" width="192"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Geschlecht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;   &lt;td valign="TOP" width="84"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Männlich&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td valign="TOP" width="108"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;weiblich&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;&lt;tr valign="TOP"&gt;   &lt;td width="131"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Peru    insgesamt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td width="87"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;7,4&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td width="84"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;7,9&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td width="108"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;6,9&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;&lt;tr valign="TOP"&gt;   &lt;td width="131"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;städtischer    Ber.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td width="87"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;8,7&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td width="84"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;9,2&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td width="108"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;8,3&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;&lt;tr valign="TOP"&gt;   &lt;td width="131"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;ländlicher    Ber.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td width="87"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;4,4&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td width="84"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;5,1&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;   &lt;td width="108"&gt;&lt;div style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;3,7&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;   &lt;td colspan="4" valign="TOP" width="410"&gt;&lt;div lang="it-IT" style="margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quelle:    INEI - Encuesta Nacional de Hogares, 1997 - IV Trimestre&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; margin-right: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da mittlerweile 72% der Peruaner in Städten leben, wird sich das Gesicht dieser Tabelle vermutlich in Zukunft noch dahingehend verstärken, dass Stadt und Land sich immer mehr voneinander entfernen – da auch bei den Reformen dort angefangen wird, wo die meisten Menschen leben: in der Stadt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ebenfalls entscheidend für das Profil dieser Tabelle ist die enorme Armut, die 50% der Peruaner unmittelbar betrifft (die Hälfte der Peruaner leben unterhalb der Armutsgrenze). Auch wenn das Staatsschulwesen prinzipiell kostenlos ist, müssen Schulbücher und Einschreibegebühren entrichtet werden, was bedeutet, dass die Ärmsten entweder gar nicht (15% der Kinder - zum Vergleich: in den Industrienationen sind es 2%) oder nur unter fatalsten Bedingungen die Schule besuchen können, zudem arbeiten müssen und somit wenig Zeit für die Schule haben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Schulen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Grundsätzlich ist die Schullaufbahn eines Kindes zweigeteilt. Es gibt einen sechsjährigen grundschulähnlichen Teil, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Primaria&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; genannt, und einen fünfjährigen zweiten Teil, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Secundaria&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; genannt. Ein Projekt der Regierung, einen abiturähnlichen Abschluss („Bachillerato“) einzuführen, der sich an die Sekundärschule anschließt, wurde schon in Angriff genommen, allerdings war unklar, ob es kostenlos angeboten wird (angeboten werden kann), was wiederum die Chancen für die ärmeren Schüler gleich null setzen würde (den aktuellen Stand habe ich nicht herausfinden können).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie bereits erwähnt, gibt es eine enorme Diskrepanz zwischen staatlichen und privaten Schulen, die diesbezügliche Wahl ist absolut ausschlaggebend für die Chancen und die Aussichten des Kindes. Rund ein Viertel der Schulen ist in privaten Händen, die Tendenz ist steigend.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Lehrer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein Lehrer unterrichtet durchschnittlich 27 Schüler (in der Sekundarschule sind es 18), es ist jedoch auch keine Seltenheit, dass nur ein Lehrer für alle sechs Klassen der Grundschule zuständig ist. Die Schulen in der Stadt sind zu zwei Dritteln erstaunlich gut ausgestattet, im Departement Ayacucho, einer ländlichen und sehr armen Gegend ist es nur ein Sechstel. Die Ausbildungssituation jedoch ist katastrophal, 1990 hatten nur die Hälfte haben eine entsprechende fachliche Ausbildung, während es 1970 noch 70% waren. Das Gehalt der Lehrer (ca. 400 Soles) ermöglicht ihnen lediglich ein Leben an der Armutsgrenze, es liegt nur minimal über dem Mindestlohn.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Schüler&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch die Zahlen der Schulkinder sind erschreckend: Mit 15% der schulpflichtigen Kinder gingen im Jahr 1999 sogar für südamerikanische Verhältnisse überdurchschnittlich viele Schüler nicht zum Unterricht (das sind 50% mehr als der südamerikanische Durchschnitt). Um die Familie unterstützen und Schulmaterialien bezahlen zu können arbeiten rund ein Drittel der Schüler parallel zur Schule, unter ihnen ist auch die Abbruchrate enorm hoch (47% der arbeitenden Schüler brechen die Schule ab, nur 8% der nicht arbeitenden). Da man ab dem 13.Lebensjahr gesetzlich zum Arbeiten legitimiert ist, nehmen viele Eltern die Kinder wieder von der Schule, um sie als arbeitende Unterstützung in der Familie einzubinden; hinzu kommt, dass ein Fünftel der 11 Mio. Schüler ausschließlich eine der 45 Inkasprachen beherrscht, was zu einem völligen Unverständnis der im Unterricht behandelten Themen führen und berechtigte Zweifel aufkommen lassen kann, ob die schulische Ausbildung für das Kind sinnvoll ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Regierung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die von staatlicher Seite investierten Gelder gingen bis ins letzte Jahrzehnt stetig zurück oder wurden beibehalten, so lag die Prokopf-Investition für die Schüler im Jahr 1991 lediglich bei einem Viertel der in der Achtziger Jahren verwendeten Gelder. Vor allem an Lehrergehältern und –ausbildungen wurde gespart.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Reformen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit dem &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;RENACE Programm&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;, das Mitte der Neunziger Jahre ins Leben gerufen wurde, wollten die Behörden die Schulen vernetzen und ihnen und den Schülern einen permanenten Internetzugang ermöglichen. Das Programm beinhaltete drei wesentliche Punkte:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;1.Einrichtung eines Informations- und Kommunikationssystems, welchen es allen zum Schulsystem dazugehörigen ermöglichen soll, die neuen Medien nutzen zu können und Informationen über das Red Cientifica Peruana zu erhalten. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;2.Aufbau eines Systems, dass auf nationaler Ebene allen ermöglicht Erfahrungen im Ausbildungs- und Erziehungsbereich und Bewertungen austauschen zu können.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;3.Das Medium Internet soll dazu genutzt werden, dass sich Lehrer durch Informationsaustausch nicht nur national, sondern auch international weiterbilden können. Dies soll durch e-mails und Teilnahme an Diskussionslisten über Erziehungsfragen erreicht werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;24 Schulen sollten an diesem Pilotprojekt teilnehmen, nur sieben wurden letztendlich unterstützt. Dass diese Schulen bereits bestens ausgestattet waren, dass sie gar nicht auf die Finanzspritze angewiesen waren, die mit der „Reform“ einherging, lässt die Initiative noch unglaubwürdiger erscheinen, als sie ohnehin schon war. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;An das &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;RENACE Programm &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;anknüpfend folgte 1998 nun das Projekt &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;EDURED&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;. Dieses Programm beinhaltete das Ziel, im Jahr 1999 sechzig Schulzentren aus Lima und den Provinzen ans Netz anzuschließen, weitere 1800 Lehrer fortzubilden sowie die schon ausgebildeten 3600 Lehrkräfte in ihrem Wissen auf dem neuesten Stand zu halten. Letztendlich sollten 240000 Schüler in die Projekte integriert werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein weiteres, nicht so weitreichendes Programm trug den Namen „Vaso de Leche“, das allen Kinder bis zum 6. Lebensjahr ein tägliches Glas Milch in der Schule versprach.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit dem zweiten Amtsantritt des Präsidenten Alan Garcia sollten auch weitere Initiativen folgen, da eines seiner Wahlversprechen der Kampf gegen den Analphabetismus war. Da die Oppositionspartei jedoch stärkste Kraft im Parlament ist, gestaltet sich die Umsetzung von Reformwünschen sehr schwierig.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Rolle der Waldorfschule &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die beschriebenen Probleme zeichnen nicht das im Grundgesetz enworfene Bild einer Chancengleichheit im Bildungssektor. Die ohnehin schon privilegierten Wohlhabenden werden in eine vorteilhafte Position versetzt, des weiteren werden die männlichen Schüler den weiblichen vorgezogen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dieser Ansatz ist Grundlage im Konzept der Waldorfschule (in meinem Fall die Cieneguilla Waldorf School), ihr primäres Ziel liegt in der Chancengleichheit und der Möglichkeit für jeden unabhängig von Hautfarbe, Religion oder Herkunft sein Potenzial zu entfalten:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span lang="it-IT"&gt;El acceso a estas escuelas es libre, pues se admite cualquier tipo de niño, sea cual fuere su origen cultural, social, económico o religioso.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;(Auszug von der Website der Cieneuilla Waldorf School: http://www.waldorfcieneguilla.com/)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das ist der Grund, warum ich mich für dieses Thema und die Stelle in Peru entschieden habe.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quellen (leider teilweise nicht mehr ganz aktuell, da es kaum aktuelle Quellen gibt):&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;u&gt;&lt;a href="http://www.daad.de/portrait/de/1.7_inhalt.html?landid=59&amp;amp;id=5&amp;amp;lang=de"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;http://www.daad.de/portrait/de/1.7_inhalt.html?landid=59&amp;amp;id=5&amp;amp;lang=de&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;u&gt;&lt;a href="http://www.home.uni-osnabrueck.de/uafemann/Internet_Und_Dritte_Welt/TUDresden/Dresden-Peru.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;http://www.home.uni-&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;2. Parellelwelt Peru – und Du?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Für so manch einen ist der (Schul-)Alltag geprägt von der Flucht in virtuelle Parallelwelten. Sich den Pflichten dieser Welt entziehend wird der Vorzug einer Welt gegeben, in der man sich die Probleme selbst aussucht, sie gar nicht erst entstehen oder in der man sie einfach wegklicken kann. Hier werden die Kleinen ganz groß, die sonst keuchenden Schlappmacher bekommen nun auch ein Platz auf dem Treppchen und die graue Maus von nebenan sieht plötzlich aus wie MySpace-Nixe Tila Tequila.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch der Avatar muss keineswegs das zweite Ich der lebenden Loser unserer Gesellschaft sein. Er kann als Möglichkeit dienen, den Schein äußerer und materieller Makellosigkeit zu erzeugen – das unformulierte Ziel unserer Neidgesellschaft – und ein Leben zu führen, in dem man sich keine Gedanken über die Konsequenzen des eigenen Handelns machen muss.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Kausalität in der virtuellen Welt ist auf das World Wide Web reduziert. Da hier, in der „realen Welt“, die Kaffeepreise beim Tchibo an der Ecke jedoch Einfluss auf das Wohlbefinden südamerikanischer Kaffeebauern haben, muss man wohl von einem Abhängigkeitsverhältnis oder zumindest von einer Verbindung unseres eigenen Handelns und den Ereignissen an noch so weit entfernten Orten dieser Erdkugel sprechen. Dieser damit verbundenen Verantwortung – vielen ist sie gar nicht bewusst – kann man sich nicht entledigen, aber man kann sie versuchen auszublenden, man kann sich in Welten flüchten, in der andere Gesetze gelten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dass dabei schon Menschen aus Erschöpfung und Wassermangel gestorben sind, erscheint in diesem Zusammenhang als makabre Parallele zu einer weiteren Parallelwelt: die Dritte Welt. Hier verdursten die einen, weil sie vergessen haben zu trinken und dort verdursten die anderen, weil sie nichts zu trinken haben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich werde mich am 1. September diesen Jahres ebenfalls den mir bekannten Strukturen entziehen und mich in einen Teil dieser weiteren Parallelwelt begeben. Doch es ist weniger eine Flucht aus der Realität, als in die Realität. Zwölf Monate werde ich im Rahmen einer entwicklungspolitischen Initiative (&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;weltwärts&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;) in der Nähe von Lima, Peru, Englisch und Deutsch unterrichten, Theaterprojekte begleiten und weitere Projekte betreuen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ sind Träger dieses Projektes, sie vermitteln, unterstützen und tragen mein Vorhaben. Beruhigend, schon jetzt „Freunde“ zu haben, die mich dorthin begleiten (auch wenn ich nicht die Erziehungskunst Rudolf Steiners bin), da ich doch von all meinen Freunden hier Abschied nehmen muss.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit dem Eintauchen in diese Welt omnipräsenter Armut und Grundbedürfnisse, die uns hier doch häufig so fern erscheinen, beginnt auch für mich ein neues, ein „zweites Leben“.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als frisch gebackener Abiturient weit davon entfernt, mit beiden Beinen im Leben stehend, kann die Reise nach Peru vielleicht eine Möglichkeit für mich sein, mit dem kleinen Zeh nach einem standfesten Plätzchen im Leben zu suchen. Ich bilde mir nicht ein, mit meinem Projekt die Welt verbessern zu können - vielleicht schaffe ich es ja, in diesem einen Jahr mir selbst näher zu kommen und dabei niemandem im Wege zu stehen. Zwar werde ich die Kinder unterrichten, doch vielmehr als sie von mir werde ich von ihnen lernen. Sicher werde ich vom und über das Leben lernen und vielleicht, ganz vielleicht auch mit meinen Fähigkeiten entwicklungspolitische Hilfe leisten. Und wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich werde ich in einem halben Jahr über diese Zeilen schmunzeln.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;Meinen Bemühungen, den Idealismus eines Weltverbesserers einzuschränken bleibt nun noch hinzuzufügen, dass ich die Reise vor allem antrete, weil ich Lust darauf habe – genau wie die meisten Spieler von „Second Life“ und Co.&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;3. Lehren und lernen in Lima&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;September 29, 2008 um 6:07 · Gespeichert unter &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;u&gt;&lt;a href="http://de.wordpress.com/tag/artikel-fur-blickwechsel/"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Artikel für "Blickwechsel"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span lang="en-US"&gt; „Good morning mister profesor Alex“. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit diesen Worten werde ich zurzeit fast täglich begrüßt. Auch „Lister Alex“, „Mixter Alex“ und „Teacher Gabriel“ bekam ich in den vergangenen Tagen und Wochen schon zu hören. Gabriel, das ist der Freiwillige, der bis vor zwei Wochen die erste und dritte Klasse in Englisch unterrichtet hat. Für mich sind es nun die die ersten drei Klassen, außerdem helfe ich noch bei der Inszenierung eines peruanischen Theaterstücks der neunten und zehnten Klasse, assistiere im Sportunterricht. Ich werde mit der zehnten Klasse deutsche Lieder singen, mit der zweiten Aquarellbilder malen und Gitarre spielen lernen, damit ich die Lieder im Unterricht begleiten kann. Nicht, dass ich all dies gut könnte, aber es muss gemacht werden, es wird gebraucht. Es wird gebraucht: das ist der Leitsatz der peruanischen Schulrealität.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;Die Bildungssituation in diesem Land ist verheerend, der deutsche Pisa-Schock wirkt dagegen lächerlich. Kluften tun sich auf, wo Nivellierung das Ziel ist. Die kostenlosen, aber vernachlässigten staatlichen Schulen stehen den gut ausgestatteten, teuren Privatschulen, die unterbezahlten und häufig unausgebildeten Staatsschullehrer den gut ausgebildeten Pädagogen der Privatschulen gegenüber. Unterbezahlt heißt: ein Grundschullehrer, der alleine die sechs Klassen einer Unterstufe unterrichten muss, bekommt ein Monatsgehalt von 400 Soles (ca. 100 €) – die gleiche Summe, die ich monatlich von dem Freiwilligenprogramm aus Deutschland als Taschengeld bekomme. Ein Gehalt, das kaum zum Überleben reicht und somit viele Lehrer zu einem Zweitjob zwingt. Unausgebildet heißt: mittlerweile haben gut zwei Drittel der Staatsschullehrer keine abgeschlossene Ausbildung oder ausreichende Qualifizierung für ihre Unterrichtsfächer. Leider wird sich das wohl bald ändern. Leider, weil Präsident Alan Garcia nun alle Lehrer einem Leistungs- und Qualifizierungstest unterziehen will. Und zwei Drittel werden diesen Test nicht bestehen, womit sie ihre Lehrerlaubnis verlieren. Keine Lehrer, kein Unterricht, kein Lernerfolg. So hart und einfach klingt die Gleichung der (möglichen) zukünftigen Bildungssituation in Peru. Ein Grund mehr sein Kind auf eine der vielen Privatschulen zu schicken, die mittlerweile ein Viertel der in Peru existierenden Schulen ausmachen. Die Entscheidung, welchen Weg das Kind gehen wird, welche Chancen es später hat, wird also schon bei der Einschulung getroffen. Pauschal gesagt: die Reichen bleiben reich, die Armen bleiben arm.&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Diese Art von Teufelskreis findet sich auch in der Diskrepanz der Schulqualität von Stadt und Land wieder. Das Budget der immer wieder aufblitzenden Schulreformen wird in die städtischen Schulen investiert, da dort aufgrund besserer Ausgangssituation und Ausstattung nicht soviel Geld benötigt wird, die ländlichen Einrichtungen hingegen werden vernachlässigt. Dies im Bewusstsein ziehen die armen Bauern und Landarbeiter in die Stadt, womit der Regierung wiederum Grund und Ansporn fehlt, in ländliche Gebiete zu investieren. Hinzu kommt, dass viele Schüler aus armen Familien (und die leben vorwiegend auf dem Land) neben der Schule noch arbeiten müssen, so dass die Abbruchrate höher wird, je weiter man sich von der Stadt entfernt. Zuguterletzt spielt auch das Geschlecht eine Rolle. Die Jungen gehen durchschnittlich länger zur Schule, sie schaffen es häufiger bis zum Abschluss, sie haben bessere Chancen auf Studien- und Arbeitsplätze. Dieses konservative – um nicht zu sagen „rückständige“ – System hängt stark mit dem katholisch geprägten Rollenbild von Mann und Frau zusammen, ist also auch ein Spiegel für die gesellschaftliche Situation Perus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es hier im Colegio Waldorf Cieneguilla anders herum zu sein scheint: In den oberen Klassen haben die Damen die Überhand, die männlichen Vertreter sind wesentlich seltener, aber immer mit hängenden Schultern anzutreffen. Vor allem bei den Theaterproben kann man diese Eigenheit – ich hoffe nicht sagen zu müssen „Eigenschaft“ – beobachten. Dass diese Eigenheit in Deutschland anders sein soll, wage ich nicht zu behaupten, aber es gibt sie, die Unterschiede. Im Sportunterricht, in der Unterrichtswahl und –gewichtung, im Verhältnis zu den Lehrern. Bei meiner ersten Sportstunde war ich erstaunt zu sehen, dass die Mannschaften nach Jungs und Mädchen aufgeteilt wurden – und dass die Mädchen keineswegs langsamer, lustloser oder leistungsschwächer als die Jungs waren. Sie haben Wettrennen gewonnen, Volleyballspiele, Handballspiele. Das hatte ich von meiner Schulzeit anders in Erinnerung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Aber nicht nur im Gegeneinander stehen sich Schülerinnen und Schüler in nichts nach. Sie alle tanzen. Gemeinsam. Alle Oberstufenklassen (das bedeutet 7. bis 11. Klasse) haben hier Tanzunterricht, alle tanzen sie zu peruanischer Folklore. Den Versuch, mir das mit deutscher Volksmusik vorzustellen, habe ich erfolglos, aber mit einem Lächeln auf den Lippen abgebrochen. Aus dem Lächeln wurde ein Grinsen, als ich mir dies mit meinen ehemaligen Lehrern vorstellte; denn hier tanzen – zur Freude der Schüler – die Lehrer in ihrer Mittagspause fleißig mit. Nächste Woche haben sie (eigentlich „wir“, denn sie haben mich gleich nach meiner Ankunft eingespannt) eine Aufführung in Lima, der Hauptstadt von Peru, in dessen Vorort ich wohne.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="western" style="line-height: 150%; margin-right: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich lehre also nicht nur, was ich in Deutschland gelernt habe, sondern ich lerne auch, was Peru mich lehren kann. Diese Gewissheit lässt mich hoffen, dass auch die Kinder stetig dazulernen und ich bald von allen mit den Worten „good morning mister Alex“ begrüßt werde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-8786345750899184041?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/8786345750899184041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-l-das-schulsystem-perus-alex.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/8786345750899184041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/8786345750899184041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-l-das-schulsystem-perus-alex.html' title='ISAH - l) Das Schulsystem Perus (Alex)'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-7216841075255852916</id><published>2010-04-13T08:56:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T09:35:14.036-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..k) Die Regierung tut so als...'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><title type='text'>ISAH - k) Die Regierung tut so, als gäbe es keine Probleme</title><content type='html'>&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;b&gt;„Die Regierung tut so, als gäbe es keine Probleme“&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;b&gt;Ein Interview mit den GenderaktivistInnen Jorge López und Zulma Robles aus&amp;nbsp;Guatemala&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Diskriminierung und oft tödliche Gewalt prägen in Guatemala den Alltag von&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LGBT). Für die Achtung&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;ihrer Menschenrechte arbeitet die Nichtregierunsgorganisation OASIS&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;(Organisation zur Unterstützung einer integralen Sexualität um AIDS&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;entgegenzutreten). Die Lateinamerika Nachrichten sprachen mit zwei&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;AktivistInnen über trans- und homophobe Morde, die Einstellungen von Staat&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;und katholischer Kirche und die Folgen des Bürgerkrieges.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Sie leisteten mit OASIS in den ersten Jahren ausschließlich Präventions-&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;und Aufklärungsarbeit im Bereich HIV/AIDS. Seit Ende der 1990er Jahre&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;liegt der Schwerpunkt der Arbeit verstärkt darin, die Menschenrechte von&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LGBT) zu fördern. Wie kam&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;es zu dieser Entwicklung?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Jorge:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Was wir zu Beginn unserer Tätigkeit machten, ist natürlich sehr wichtig:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Kondome verteilen, HIV-Tests, mit den Menschen über ihr Sexualverhalten&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;sprechen. Aber diese Arbeit kratzt nur an der Oberfläche des Problems. In&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;eigenen Studien haben wir festgestellt, dass ein Anteil von 18,3 Prozent&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;der schwulen und bisexuellen Männer sowie Transgendern mit dem HI-Virus&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;infiziert ist. Eine wirkliche HIV-Prävention impliziert aber nicht nur&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Aufklärung. Vielmehr müssen die gesellschaftlichen Vorurteile beseitigt&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;werden, die etliche Menschen als einzige Einkommensquelle die Sexarbeit&amp;nbsp;lassen.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Wie äußerten sich die Vorurteile gegenüber der LGBT-Community in der&amp;nbsp;Vergangenheit?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Jorge:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Hier spielte der Bürgerkrieg in Guatemala (1960 bis 1996, Anm. d. Red.)&amp;nbsp;eine entscheidende Rolle.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Die LGBT-Community wurde in jener Zeit massiv unterdrückt. Dies hatte viel&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;zu tun mit der Position des guatemaltekischen Militärs, dessen Mitglieder&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;während der Zeit des Bürgerkrieges tun konnten, was sie wollten. Sie&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;mussten keinerlei Sanktionen fürchten. Schwule und Lesben wurden von ihnen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;eingeschüchtert, damit sie nicht an die Öffentlichkeit gingen. Die&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Militärs haben uns über viele Jahre beigebracht, unsere sexuelle&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Orientierung zu verstecken. Als der Krieg vorüber war, die&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Friedensabkommen unterschrieben waren, nahmen wir an, dass die Bedingungen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;für die sexuelle Vielfalt sich auch verbessern würden. Doch die Gewalt uns&amp;nbsp;gegenüber verschlimmerte sich.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Was geschah dann in der Zeit unmittelbar nach dem Krieg?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Jorge:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Es gab zum Beispiel den Fall der Transgender María Conchita im Jahr 1997.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Zwei Soldaten vom guatemaltekischen Militär ermordeten sie auf der&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Türschwelle von OASIS. Dieser Mord hat uns natürlich sehr erschüttert. Die&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Presse griff uns an und die Kirche schimpfte, dass die Abnormalen jetzt&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;heraus kämen. Die Polizei nahm Transgender und Transvestiten fest, die als&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Teil unserer Bewegung gegen Morde und Diskriminierung protestierten. Sie&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;wurden eingesperrt, gefoltert und vergewaltigt. Die Morde an Leuten aus&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;der LGBT-Community wurden viel systematischer.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Wie sieht die gesellschaftliche Situation der LGBT-Community heutzutage aus?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Jorge:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Zulma sagte vor ein paar Tagen etwas sehr Interessantes: Sie kann das Haus&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;verlassen, die Menschen schauen sie an und jemand sagt vielleicht, „Oh,&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;wie schön sie aussieht“. Aber diese Gesellschaft ist heuchlerisch. Es gibt&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;keine Bildung, und es gibt keine Arbeit für Menschen, die in der&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Öffentlichkeit zu ihrer sexuellen Orientierung stehen. Und selbst wenn man&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;diese erstickende Stimmung etwas weniger wahrnimmt, ist die offene Gewalt&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;in den Straßen uns gegenüber so groß. Laut einer Studie von OASIS haben 80&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Prozent der LGBT-Community Angst davor, als schwul oder als lesbisch&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;identifiziert zu werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Welche Rolle spielen Regierung, Militär und Polizei in der gegenwärtigen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Situation?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Jorge:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Die Regierung tut so, als gebe es keine Probleme. So muss sie keine&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Lösungen finden. Würde die Regierung sich des Problems annehmen, müsste&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;sie Stellung beziehen, was vielen PolitikerInnen nicht gerade dabei helfen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;würde, Stimmen bei der nächsten Wahl zu gewinnen. Also ist es egal, ob die&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Polizei eine Transgender auf der Straße umbringt, die ja sowieso ein&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Mensch war, der nichts wert war, ein verhasster Mensch, ein Mensch ohne&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Ausbildung, eine Person, die in den Augen der Gesellschaft nichts&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Interessantes zum Staat beitrug. Also warum sollte es die Regierung&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;kümmern, dass dieser Mensch umgebracht wird? Ich glaube nicht, dass&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Präsident Álvaro Colom uns umbringen will. Aber es werden auch keine&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Maßnahmen ergriffen, damit unsere Leben geschützt werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Wieso äußert sich Präsident Colom nicht in dieser Weise?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Jorge:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Es sind religiöse Vorurteile, die Colom auch öffentlich ausdrückt.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Kardinal Rodolfo Quezada Toruno (Erzbischof von Guatemala-Stadt, Anm.d.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Red.) ist vor einiger Zeit aufgetreten und hat gesagt, dass wir&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Homosexuellen Respekt verdienen, aber niemals heiraten dürfen. Und nachdem&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;der Kardinal das gesagt hatte, sagte Álvaro Colom, bevor er 2008 das&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Präsidentenamt antrat, dass Gott Adam und Eva und nicht Adam und Estéban&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;geschaffen habe. So kreieren sie die Grundlage für eine Situation, in der&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;es Tote gibt, in der es Menschen gibt, die keine Arbeit haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Gibt es für Sie einen Zusammenhang zwischen Machismus und Homophobie bzw.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;der Diskriminierung der LGBT-Community im Allgemeinen?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Jorge:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Der Machismus versucht, die Männer auf eine privilegierte Position zu&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;stellen und all das herabzuwürdigen, was nicht männlich ist. Männer und&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Frauen sind Opfer des Machismus. Ein Mann, der seine Privilegien als Mann&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;abgibt, wird als etwas angesehen, das nichts wert ist. Und eine Frau, die&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;versucht, als männlich angesehene Rollen anzunehmen, wird sofort&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;beschränkt. Ihr Verhalten wird als Herausforderung der gesellschaftlichen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Normen betrachtet. Dies führt zu ganz unterschiedlichen Umständen für&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;schwule Männer oder Transgender von Mann zu Frau und für die lesbischen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Frauen, Bisexuelle die Transgender von Frau zu Mann.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Zulma, Ihre Freundin Paulina wurde Opfer einer außergerichtlichen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Hinrichtung. Sie wurden bei dem Mordanschlag schwer verletzt. Wie hat sich&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Ihr Leben seitdem verändert?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Zulma:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Mein Leben hat sich überhaupt nicht verändert. Im Gegenteil, ich habe&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;immer mit der Verfolgung gelebt. Ich habe ein Leben gelebt, betrogen um&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;meine Freiheit. Es ist keineswegs einfach gewesen. Doch war der Anschlag&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;für mich etwas so Abscheuliches, dass ich bisher noch nicht darüber hinweg&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;gekommen bin.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Der Mord an Paulina ist kein Einzelfall. Wie wird mit den Anzeigen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;normalerweise umgegangen?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Zulma:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Der Staat tut nichts, um die Morde aufzuklären. Sie halten die Beweise&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;zurück und versuchen, sie nicht öffentlich zu machen.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Haben Sie Anzeige erstattet?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Zulma:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Jorge hat alle entsprechenden Schritte unternommen. Ich war damals im&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Krankenhaus. Von dort musste ich nach zwölf Tagen flüchten, weil sie nicht&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;zugelassen haben, dass ich dort wieder gesund werde. Also musste ich an&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;einen privaten Ort fliehen, wo ich anderthalb Monate geblieben bin. Später&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;wurde ich in ein anderes privates Versteck gebracht, wo ich zwei Jahre&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;verbrachte, in denen ich ausschließlich telefonischen Kontakt zu meiner&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Familie haben konnte. Jetzt bin ich wieder nach Hause zurück gekehrt. Die&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Regeln sind aber immer noch die gleichen. Ich bleibe gezwungenermassen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;eingeschlossen und führe praktisch ein rein privates Leben.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Gibt es in Ihrem Fall Fortschritte?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Zulma:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Es gab überhaupt keine Fortschritte bis vor ungefähr drei Wochen, als es&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;bei der Staatsanwaltschaft zu einem Personalwechsel kam. Einer der neuen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Staatsanwälte wollte sich darum kümmern, in dem Fall zu ermitteln. Er&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;ordnete an, dass ich angerufen werde. Ich sollte einige Polizisten&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;identifizieren, die am Tatort gewesen waren, und ich konnte einige&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;identifizieren. Sie sagten mir dann, sie würden weiter ermitteln und mich&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;wieder anrufen.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Mittlerweile begleitet Peace Brigades International (PBI) Sie in Ihrer&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Arbeit, um internationale Öffentlichkeit und damit mehr Sicherheit für Sie&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;zu gewährleisten. Wie kam es dazu?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Jorge:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Indem wir die Mordfälle aufrollen, sind wir einer extremen Gefährdung&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;ausgesetzt. Der Fall von Paulina und Zulma hat einen besonderen Aspekt, da&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Paulina Menschenrechtsaktivistin war. Wäre sie dies nicht gewesen, wie&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;viele der anderen vorher ermordeten Personen, hätte niemand außer OASIS&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;öffentlich darüber gesprochen. Wir fingen noch in der Mordnacht an, Briefe&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;zu schreiben, um international Alarm zu schlagen, dass eine&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Menschenrechtsaktivistin außergerichtlich hingerichtet worden war. Alarm&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;geschlagen haben wir auch wegen der vielen anderen Morde. Wir haben&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Trauermärsche und Demonstrationen veranstaltet. Aber erst als die Welt&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;mitbekam, dass es eine Menschenrechtsaktivistin war, die außergerichtlich&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;hingerichtet worden war, erhielten wir Aufmerksamkeit. Wir konnten so das&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Interesse von Amnesty International wecken. Und PBI haben uns in&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;solidarischer Weise die Begleitung gewährt, um die wir als&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;MenschenrechtsaktivistInnen gebeten hatten, um so den Spielraum für unsere&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Arbeit zu garantieren und unsere Leben zu erhalten.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Wie ist die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Transgendern in der aktuellen gesellschaftlichen Situation des Landes zu&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;verorten?&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Jorge:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Die Diskriminierung, unter der wir wegen unserer sexuellen Orientierung&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;leiden, ist nur die Spitze eines ganzen sozialen Problems. Dessen Wurzeln&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;liegen im vergangenen Bürgerkrieg, in der Korruption der Regierung. Und&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;wenn die Menschen Blut auf den Straßen von Guatemala sehen, durchleben sie&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;wieder jene Psychose des Bürgerkrieges. Es ist nötig, menschliche&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Entwicklungsprozesse in Gang zu bringen, in denen wir uns von all diesen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Spuren des Krieges und der sozialen Ungleichheiten befreien können und&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;lernen, uns als Personen wertzuschätzen. Wir müssen verstehen, dass auch&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;die eigene Lebensqualität besser sein wird, wenn sich die des Nachbarn&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;oder der Nachbarin verbessert.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Weitere Infos: www.geocities.com/oasiseduca&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;www.pbi-guatemala.org&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;Das obige Interview war bereits in den Nachrichten in Lateinamerika erschienen.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;KASTEN:&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Zu den Personen&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Jorge López ist Gründungsmitglied und Direktor von OASIS (Organisation zur&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Unterstützung einer integralen Sexualität um AIDS entgegenzutreten), Zulma&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Robles arbeitet ehrenamtlich für die Organisation. OASIS startete 1993 als&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Selbsthilfeprojekt, beschäftigte sich anfänglich mit HIV/AIDS-&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Präventionsarbeit und unterstützt LGBT Sexarbeiter.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-7216841075255852916?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/7216841075255852916/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-k-die-regierung-tut-so-als-gabe-es.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/7216841075255852916'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/7216841075255852916'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-k-die-regierung-tut-so-als-gabe-es.html' title='ISAH - k) Die Regierung tut so, als gäbe es keine Probleme'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-2544620232807311263</id><published>2010-04-13T08:55:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T08:55:09.370-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..j) Racial Profiling (Corinna Schäfer)'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><title type='text'>ISAH - j) Racial Profiling (Corinna Schäfer)</title><content type='html'>&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Racial Profiling &lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Über die Institutionalisierung von gesellschaftlich verankertem Rassismus am Beispiel der Polizei&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Am 19.03.2009 fand die Veranstaltung “Racial Profiling – The colour of guilt and innocence“ in der Werkstatt der Kulturen in Berlin statt. Organisiert wurde sie von der Gruppe KOP (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt) unter Mitwirkung von ReachOut (Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus). Bei ReachOut mache ich momentan mein fünfmonatiges Praktikum im Rahmen des Studiums der Sozialen Arbeit an der ASH, und so habe ich auch an der Veranstaltung von KOP teilgenommen, deren meines Erachtens wichtigste Aspekte ich hier zusammenfasse.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Während in Großbritannien das häufig rassistische Vorgehen der Polizei als Tatsache offiziell anerkannt ist und es in den USA immerhin zahlreiche St&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;udien und Veröffentlichungen zu dem Thema gibt, wird in Deutschland kaum über Racial Profiling gesprochen. Eine Anfrage zum Thema im Deutschen Bundestag lieferte folgende Antwort: „Der Begriff des ‘racial profiling’ ist aus den USA bekannt. Er umschreibt vor allem das Herausgreifen bestimmter Personen bei Personenkontrollen auf Grund ihres Aussehens (z.B. ethnische Herkunft, Hautfarbe). In der Bundesrepublik verbietet sich eine solche Vorgehensweise schon auf Grund des Grundgesetzes und des rechtsstaatlichen Systems. Daher bedienen sich weder das Bundeskriminalamt noch die Bundespolizei eines solchen Instrumentes.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Da das Argument, nur weil Rassismus verboten sei, existiere er nicht, nicht besonders überzeugte, wurde eine Veranstaltung zu Racial Profiling organisiert mit Referent_innen aus den USA, der Slowakei und aus Berlin, moderiert durch eine Mitarbeiterin von ReachOut.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Als erstes sprach Dr. Vikas &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Gumbhir, Soziologe und Kriminologe an der Gonzaga University in Spokane, Washington und Autor des Buches “But is it Racial Profiling? Policing, Pretext Stops, and the Color of Suspicion“. Zunächst präsentierte er eine neue Statistik des US-Amerikanischen Kriminalamtes. Diese ergab, dass People of Color 2,5-mal so oft verhaftet werden wie Weiße. Sie werden 3,5-mal so oft wegen Drogenbesitzes verhaftet, 4-mal so oft überwacht, und 6-mal so oft wie Weiße verbüßen sie Haftstrafen. Obwohl People of Color nur 13% der US-Amerikanischen Bevölkerung ausmachen, sind 42% der zum Tode Verurteilten Schwarze.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Das wirft die Frage auf, wodurch solch ein Missverhältnis zustande kommt. Denn Untersuchungen erge&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;ben, dass beispielsweise im Hinblick auf den tatsächlich stattfindenden Drogenkonsum kein unterschiedliches Ausmaß bei Weißen und bei Schwarzen US-Amerikaner_innen feststellbar ist. Liegt es daran, dass einige Polizist_innen voreingenommen sind gegenüber People of Color? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;“A few bad apples on a tree“, ein paar „Schwarze(!) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Schafe“ bei der Polizei? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Dr. Gumbhir kommt zu einem anderen Ergebnis. Sicher gibt es bei nicht wenigen Polizist_innen genauso Vorurteile wie in der breiteren Bevölkerung, doch dadurch können solche eklatanten Verhaftungs- und Verurteilungsraten nicht erklärt werden. Vielmehr ist anzunehmen, dass es sich um institutionellen Rassismus handelt, der wiederum mit tief in der gesellschaftlichen Sozialstruktur verankertem Rassismus einhergeht, wobei beide sich gegenseitig bedingen und stützen. Um die strukturelle Ungleichheit zu rechtfertigen, werden Mythen geschaffen. Dr. Gumbhir illustrierte diesen Mechanismus an zwei Beispielen: den Krieg gegen Drogen (“war on drugs“), und die Militarisierung der Polizei.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Drogen wurden das erste Mal von&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt; Richard Nixon als Staatsfeind Nummer Eins bezeichnet. Der Krieg gegen Drogen bekämpfte maßgeblich ihre Verfügbarkeit. Dies bedeutet, dass ein soziales und medizinisches Problem durch Kriminalisierung derer gelöst werden sollte, die Hilfe brauchen. Im Fokus waren auch nicht die Menschen, die beispielsweise verschreibungspflichtige Drogen (häufig im illegalen Übermaß) konsumierten, sondern es wurde sich konzentriert auf Konsument_innen in den verarmten US-Amerikanischen Innenstädten, und hier besonders auf Crack-Kokain, welches vornehmlich unter den ärmeren Bevölkerungsschichten – oft People of Color – verbreitet ist. 1986 trat ein Gesetz in Kraft, das den Besitz von 50g Crack mit etwa 10 Jahren Gefängnis bestraft. Zum Vergleich: um für reines Kokain eine ähnliche Strafe zu erhalten, müssen 5000g bei einer Person gefunden werden. Mit diesem Gesetz wurde also ein Teil der schwarzen Bevölkerung kriminalisiert und die Polizei dazu verpflichtet, einen Krieg gegen die verarmten Innenstadt-Bezirke zu führen. Auch jenseits von individuellem Rassismus der Polizist_innen verursacht dies Racial Profiling, da der Fokus auf einer vornehmlich unter ärmeren People of Color verbreiteten Droge liegt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Mit dieser Entwicklung ging eine gleichzeitige Militarisierung der Poliz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;ei einher. Dies beinhaltet die Ausrüstung – gepanzerte Fahrzeuge, Blend-Schockgranaten, Gummigeschosse, Taser (Elektroschockpistolen), Uniformen im Militär-Stil – und die Taktiken, die Sprache und eine so genannte Krieger-Pose. Die meisten Großstädte verfügen über SWAT-Teams, „special weapons and tactics units“, die paramilitärischen Charakter haben und in den verarmten Innenstädten eingesetzt werden. Damit wird die Trennlinie zwischen Polizei und Militär immer stärker verwischt. Gleichzeitig findet eine extreme Entfremdung von der Bevölkerung statt. Die Innenstädte entwickeln sich zu besetzten Gebieten, deren Bewohner_innen zunächst beweisen müssen, dass sie keine Gefahr darstellen. In einem Kriegsgebiet existiert keine Unschuldvermutung. In der Öffentlichkeit werden die Betroffenen als gefährlich dargestellt, um dieses maßlose Aufgebot und die Unterdrückung zu rechtfertigen. Polizist_innen werden zu heldenhaften Kämpfer_innen, die als dünne blaue Linie den Rest der US-Amerikaner_innen vor diesen gefährlichen Kriminellen beschützen. Im Kontext dieser Mythologisierung muss Racial Profiling betrachtet werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Dem Problem wird im Wesentlichen mit zwei Methoden begegnet: Training der Polizei und Überwachung ihrer Arbeitseinsätze.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt; Im “Diversity-Training“ wird Versucht, vorhandene Vorurteile bei individuellen Polizist_innen abzubauen. Bei der Methode der Überwachung werden große Mengen von Daten über sämtliche Personenkontrollen gesammelt, die von Polizist_innen eines bestimmten Abschnittes vorgenommen werden. Einerseits soll damit ein genaueres Bild vom Schema des polizeilichen Vorgehens gezeichnet werden, andererseits ist die Methode an die Erwartung geknüpft, dass weniger Diskriminierung stattfindet, wenn die Polizist_innen wissen, dass sie überwacht werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Beide Methoden haben sich als absolut unwirksam herausgestellt. Training ist uneffektiv, da Handlungsmethoden größtenteils während des Einsatzes von Kolleg_innen erlernt werden und generell Trainer_innen, die von außen kommen und der Polizei erklären wollen, wie sie ihre Arbeit zu tun haben, nicht respektiert werden. Die Sammlung von Daten hat der diskriminierenden Praxis nicht Einhalt geboten. Sie hat aber aufgezeigt, das Polizist_innen selbst dann noch diskriminieren, wenn sie dabei beobachtet werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Ein noch pessimistischeres Bild zeichnete Dr. Columbus Igboanusi, Anwalt und Menschenrechtsaktivist aus der Slowakei. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Dort sind hauptsächlich Roma rassistischen Angriffen ausgesetzt. Sie machen etwa 10% der Bevölkerung aus. Allerdings werden alle Menschen, die nicht als Weiße gelten, landläufig als Roma bezeichnet. Nicht-Weiße müssen bei jeder längeren Autofahrt beispielsweise mit mehreren Papier-Kontrollen rechnen, während Weiße jahrelang unbehelligt ohne Führerschein unterwegs sein können. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Dr. Igboanusi berichtete von zahlreichen Fällen, in denen Polizist_innen schwere rassistische Angriffe begangen hatten – zum Teil mit Todesfolge – und auf rechtlicher Ebene in keiner Weise dafür belangt wurden. In einem solchen Beispiel aus der Slowakei wurde eine ganze Familie von der Polizei entführt und gefoltert, wobei der Vater starb. Auslöser war, dass ein Polizist angeblich von einem Familienmitglied beleidigt worden war. &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Hoffnung setzt der Anwalt auf europäische Menschenrechtskommissionen, die die Einhaltung der Konventionen einfordern, deren sich die europäischen Mitgliedsstaaten verpflichtet haben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;In der die Vorträge&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt; anschließenden Diskussion wurde die Frage aufgeworfen: „Wenn die Polizei uns beschützt, wer beschützt uns dann vor der Polizei?“ Dazu meinte Dr. Gumbhir, dass wir uns selbst schützen sollten. Denn theoretisch kann die Polizei ihre Arbeit nur mit dem Einverständnis der Bevölkerung ausführen, die ihre Autorität anerkennt. Es gilt also, diese Autorität auf breiter Basis in Frage zu stellen. Es muss von dem in den Medien gezeichneten Bild Abstand genommen werden, welches die Polizei als notwendigen Schutz und Hüter der Ordnung dargestellt. Auch der zunehmenden Militarisierung sollte entgegengetreten werden, da in deren Zuge einer Zustimmung der Bevölkerung immer weniger Beachtung geschenkt werden muss und die Autorität mit Gewalt durchgesetzt werden kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Die Situation in den USA unterscheidet sich sicherlich von der in Deutschland, doch auch hier finden sich strukturelle Voraussetzungen für Racial Profiling. Ein Teilnehmer der Diskussion nannte als Beispiel die Residenzpflicht, die die Bewegungsfreiheit von Asylsuchenden extrem einschränkt. Der Aufenthalt außerhalb eines ihnen vorgeschriebenen Landkreises bedeutet einen Rechtsverstoß. Dies kriminalisiert Asylsuchende und bringt sie in das Visier der Polizei, ohne dass ein individueller Rassismus bei einzelnen Polizist_innen bereits vorhanden sein muss. &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;In seinem Vortrag erläuterte der Referent von der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt; Biplab Basu mehrere Fälle von Racial Profiling, die in Berlin stattgefunden haben. Diese werden von KOP in einem Archiv dokumentiert, welches auch online auf der Webseite der Organisation einzusehen ist. Neben der Dokumentationsarbeit werden die Betroffenen auch ermutigt und dabei unterstützt, die Fälle zur Anzeige zu bringen. Allzu oft stehen die vom Angriff Betroffenen selbst wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt oder gar wegen Köperverletzung gegen Polizeibeamt_innen vor Gericht. Sie werden angezeigt, um das brutale Vorgehen der Polizei zu rechtfertigen und vorhandene Verletzungen bei den Betroffenen zu erklären. Obwohl vor Gericht kaum eine Chance besteht, eine Verurteilung der Täter_innen rassistischer Polizeigewalt zu erwirken, da sich die Kolleg_innen erfahrungsgemäß mit ihren Aussagen gegenseitig decken, ist es doch wichtig, das Thema nicht ruhen zu lassen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;Ein Beitrag aus dem Publikum erwähnte die Möglichkeit einer &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;so genannten Beweislast-Umkehr. Dieses Vorgehen wird vom internationalen Strafgerichtshof in Bezug auf Menschenrechtsverbrechen angewandt. Es bedeutet, dass aus einem bestimmten Gebiet viele ähnliche Vorfälle berichtet werden, die dann im Einzelnen nicht mehr von den Betroffenen nachgewiesen werden müssen, da das gehäufte Auftreten die Annahme bekräftigt, dass die Aussagen wahrheitsgemäß sind. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Dokumentation von Vorfällen ist also ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung von rassistischer (Polizei-) Gewalt. Es kann dadurch nachgewiesen werden, dass es sich nicht um Einzelfälle, um ein paar „schwarze Schafe“ bei der Polizei handelt, sondern dass das Problem strukturell bedingt ist. Um Racial Profiling und rassistischer Gewalt die Grundlage zu entziehen, ist ein radikaler Wandel auf gesellschaftlicher und auf rechtlicher Ebene nötig. &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;An die Hochschulen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;geht hier von meiner Seite aus die Forderung, die Thematik aufzugreifen und in dieser Richtung zu forschen, um das Misstrauen gegen genannte staatliche Institutionen mit immer mehr Fakten zu belegen und die Basis für grundlegende Änderungen zu festigen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Mehr Informationen unter:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;http://www.kop-berlin.de/&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;http://www.reachoutberlin.de/&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;von Corinna Schäfer&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-2544620232807311263?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/2544620232807311263/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-j-racial-profiling-corinna-schafer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/2544620232807311263'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/2544620232807311263'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-j-racial-profiling-corinna-schafer.html' title='ISAH - j) Racial Profiling (Corinna Schäfer)'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-5030528428514425327</id><published>2010-04-13T08:52:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T08:52:35.439-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..i) Wir machen jetzt mit (C. Höflich)'/><title type='text'>ISAH - i) Wir machen jetzt mit (C. Höflich)</title><content type='html'>&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;b&gt;Von Conny Höflich&lt;/b&gt; &lt;a href="http://www.neues-deutschland.de/ausgabe/2009-06-20"&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;u&gt;20.06.2009&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; / &lt;a href="http://www.neues-deutschland.de/rubrik/menschen_leben"&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;u&gt;Menschen &amp;amp; Leben&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; &lt;b&gt;Wir machen jetzt mit&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; &lt;b&gt;Eine deutsch-türkische Seniorengruppe spielt Theater&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;table border="0" cellpadding="1" cellspacing="0" style="width: 252px;"&gt;&lt;col width="250"&gt;&lt;/col&gt;  &lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;   &lt;td width="250"&gt;    &lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;a href="javascript:imgToggle16517('img16517');"&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_PGKrmBHd8EQ/S8SSciQdtYI/AAAAAAAAAAM/bt-rAW4rUp0/s1600/i.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_PGKrmBHd8EQ/S8SSciQdtYI/AAAAAAAAAAM/bt-rAW4rUp0/s320/i.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Spaß daran, auf der Bühne zu    stehen – Nyasi, Mihrican, Marianne, Karin (v.l.n.r.)&lt;br /&gt;Foto: Conny Höflich&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Was haben Inge, Fatma und Clemens gemeinsam? Sie sind Rentner und spielen mit elf weiteren Rentnern Theater. Nicht Shakespeare, sondern ihr Leben, in selbst entwickelten Stücken. Was sie trennt? Ihr Leben vor dem Theater.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Als ich das erste Mal eine Aufführung der »Bunten Zellen«, einer deutsch-türkischen Gruppe des Berliner Seniorentheaters »Theater der Erfahrungen«, besuchte, war ich begeistert von deren Professionalität, Aktualität und Humor. Keine Spur von »Altenbonus«, den hatten sie nicht nötig. In dem Stück »Allet janz anders – Hersey farklý« werden Geschichten deutscher und türkischer Kinder erzählt. Zum Beispiel von einem Berliner Mädchen, das 1943 allein nach Ostpreußen verschickt wird. Und von einem türkischen Mädchen, das 1973 allein in der Türkei zurückbleibt, weil die Mutter in Deutschland ein besseres Leben für die Familie aufbauen und ihren Töchtern eine Schulausbildung ermöglichen will. Geschichten, die so oder ähnlich Clemens, Ruth, Atiye, Marianne, Mihrican und Fatma als Kinder bzw. Mütter erlebt haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Wie entstehen solche Stücke? Unter Anleitung der gelernten Sozial- und Theaterpädagogin Johanna erarbeiten die Schauspielerinnen und Schauspieler sie selbst. Im Fall von »Allet janz anders – Hersey farklý« gab Johanna als formales Thema »Gemeinsamkeiten« aus. Clemens, Ruth, Atiye, Marianne, Mihrican und Fatma erzählten sich Begebenheiten aus ihrem Leben – vom ersten Schultag, der ersten Liebe, dem ersten selbstverdienten Geld –, brachten Fotos mit, malten »einen Platz in ihrer Kindheit« und spielten sich gegenseitig improvisierte Szenen vor. Johanna sammelte jene Szenen, die bühnenwirksam sein könnten, und verwob sie mit »ihrer Truppe« zu einem Stück.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Was sind die Voraussetzungen, um im »Theater der Erfahrungen« mitspielen zu können? Eine ist – Zeit. Die haben Rentner. Aber auch Arbeitslose, und gelegentlich, bei entsprechender Anpassung der Probentermine, auch in Teilzeit Arbeitende.&lt;/div&gt;&lt;table border="0" cellpadding="1" cellspacing="0" style="width: 252px;"&gt;&lt;col width="250"&gt;&lt;/col&gt;  &lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;   &lt;td width="250"&gt;    &lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;a href="javascript:imgToggle16518('img16518');"&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;Karin&lt;/div&gt;Foto: Conny Höflich&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_PGKrmBHd8EQ/S8SS_iJRiUI/AAAAAAAAAAU/UqGXIQPxJ-4/s1600/i2.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_PGKrmBHd8EQ/S8SS_iJRiUI/AAAAAAAAAAU/UqGXIQPxJ-4/s320/i2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Einige der SpielerInnen gingen »pünktlich« mit 65 Jahren in Rente wie z.B. Ruth. Als sie bei ihrer Verabschiedung gefragt wurde: »Und, wat wirste jetzt machen?«, war das Staunen über die Antwort groß: »Theater spielen!«. Clemens dagegen ließ sich 1999 bereits mit 63 Jahren berenten. Warum? Zum einen wollte er noch etwas anderes in seinem Leben beginnen (was genau, wusste er damals noch nicht), zum anderen hatte er das Gefühl, »nicht mehr fit genug« in seinem Beruf zu sein. Die Aufgaben änderten sich viel schneller als früher, man sprach jetzt von »moving targets«, und dazu hatte er keine Lust mehr. Als Clemens dann das erste Mal in die Theatergruppe kam, fiel ihm der überdurchschnittlich hohe Anteil an Frauen auf, und er fragte: »Wo sind denn eure Männer?«. »Meiner ist tot«, »meiner sitzt nur vor der Glotze«, und »bei meinem ist beides, er sitzt vor der Glotze und sieht aus wie tot«, sagten die Frauen. Lange Zeit war er dann auch Hahn im Korb, aber inzwischen liegt der Männeranteil in den »Bunten Zellen« bei 30 Prozent.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Clemens war es, der mich darauf aufmerksam machte, was es bedeutet, eigene Stücke zu spielen. Bevor er zu den »Bunten Zellen« kam, besuchte er eine Seniorentheatergruppe, die klassische Autorenstücke einstudierte. Das fand er schrecklich, denn einer der Senioren war von Beruf Schauspieler gewesen und wusste immer, wie etwas besser zu machen sei. Bei den »Bunten Zellen« besitzt niemand eine fundierte Schauspielausbildung. Aber das Erarbeiten und Spielen eigener Stücke macht sie für das Publikum glaubhaft.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Der Name »Bunte Zellen« leitet sich aus der Zusammensetzung der Gruppe ab: Acht Mitglieder stammen aus Deutschland, sechs aus der Türkei. Alle türkischstämmigen leben seit über 30 Jahren in Deutschland. Ihre Migrationsgeschichten ähneln sich insofern, als dass sie fast alle vorhatten, lediglich für einige Zeit in Deutschland zu bleiben.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Cemal erzählt, er und seine Freunde wollten damals »viel Geld verdienen, wenig essen und dann zurückgehen: Der Körper war in Deutschland, der Kopf in der Türkei«. Dann wurden die Kinder geboren, gingen in einen deutschen Kindergarten, in eine deutsche Schule, man blieb, »bis die Kinder aus der Schule waren«, bis …&lt;/div&gt;&lt;table border="0" cellpadding="1" cellspacing="0" style="width: 252px;"&gt;&lt;col width="250"&gt;&lt;/col&gt;  &lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;   &lt;td width="250"&gt;    &lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;a href="javascript:imgToggle16519('img16519');"&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;Fatma&lt;/div&gt;Foto: Conny Höflich&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_PGKrmBHd8EQ/S8STFMnz4zI/AAAAAAAAAAc/UEPe1qmY6N8/s1600/i3.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_PGKrmBHd8EQ/S8STFMnz4zI/AAAAAAAAAAc/UEPe1qmY6N8/s320/i3.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Atiye sagt, die ersten 15 Jahre in Deutschland habe sie immer wie in einem Hotel gelebt und sei dem Land relativ fremd geblieben, mit den Jahren allerdings auch der Türkei fremd geworden (in der Türkei nennt man sie »Deutschländer«). Durch ihre Arbeit als Sozialarbeiterin lernte sie Johanna kennen und besuchte zusammen mit siebzehn türkischen Landsleuten vor vier Jahren eine Schnupperprobe des Theaters.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Durmus, Mihrican, Fatma und sie selbst blieben, und Durmus holte später Nyasi und Cemal dazu. Indem die »Bunten Zellen« autobiografische Stücke erarbeiten, findet Integration statt – die »türkische Seite« teilt sich den deutschen Spielern und dem deutschen Publikum mit, die »deutsche Seite« den türkischen Mitspielern und türkischen Zuschauern.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Viele erfüllen sich mit dem Seniorentheater einen alten Traum. Schon als Kinder wollten sie Schauspieler werden. Marie-Luise zum Beispiel, deren Vater damals jedoch »nein« zu ihrem Vorhaben sagte. Sie war eine »brave« Tochter und wurde Lehrerin – unter anderem für »Spiel- und Theaterpädagogik«. Im Nachhinein ist sie, wenn überhaupt, weniger ihrem Vater als sich selbst »böse« darüber, ihrem eigentlichen Wunsch nicht schon damals vehementer nachgegangen zu sein. Auch Inge hätte sehr gern schon früher auf einer Bühne gestanden, aber »es ging nicht anders«, und sie war auch gern Mutter und für ihre Familie da. Umso schöner, »dass das jetzt noch möglich ist«. Neben dem Spielen reizen sie an der Theaterarbeit aber auch die sozialen Kontakte – »wo ich jetzt überall herumkomme«.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Für Durmus war das Theaterspielen während der Schulzeit eine Möglichkeit, trotz der Armut seiner Familie von den Lehrern beachtet zu werden. Und auch Nyasi spielte bereits als Kind Theater, als Kino und Fernsehen noch nicht in seinem Dorf Einzug gehalten hatten.&lt;/div&gt;&lt;table border="0" cellpadding="1" cellspacing="0" style="width: 252px;"&gt;&lt;col width="250"&gt;&lt;/col&gt;  &lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;   &lt;td width="250"&gt;    &lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;a href="javascript:imgToggle16520('img16520');"&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;Nyasi&lt;/div&gt;Foto: Conny Höflich&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_PGKrmBHd8EQ/S8STJZnZivI/AAAAAAAAAAk/92SeMvhuCkQ/s1600/i4.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_PGKrmBHd8EQ/S8STJZnZivI/AAAAAAAAAAk/92SeMvhuCkQ/s320/i4.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Das Verhältnis in der Gruppe ist sehr herzlich. Was jedoch nicht heißt, dass es immer friedlich und harmonisch zugeht. Bei den Proben kann es leicht passieren, dass man einander »anschnauzt«. Aber das geht schnell wieder vorbei. »Wenn man immer nur liebenswürdig ist, wird das Stück zu lang«, meint Marianne und fügt hinzu: »Du traust dich dann ja nicht, den anderen zu kritisieren, vor lauter Liebenswürdigkeit«.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Clemens erwähnt, warum es manchmal geradezu wohltut, zu »schnauzen«: Man darf jetzt, kann es sich leisten. Früher, im Berufsleben, musste man Hierarchien beachten, »Männchen machen« oder »Recht haben müssen«, Dinge, die mit dem Alter wegfielen und die ein Grund dafür sind, dass Clemens sein Alter als »selbstwertige Jahreszeit« und nicht wie früher als »Zeit des Abgangs« empfindet. Er möchte die vergangenen zehn Jahre nicht gegen seine Jugend eintauschen.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Diese Erfahrung eint sie: nicht alt zu sein im Sinne von abgestellt, fertig, am Ende. Und doch ist das Projekt nicht der Versuch, das Alter(n) zu überlisten. Krankheiten und der Tod von Mitgliedern begleiten die Gruppe. Karin sagt: »Es ist klar, dass man sich in unserem Alter immer wieder auch auf Beerdigungen trifft.« Es geht nicht darum, das Alter(n) zu verleugnen, vielmehr darum, seine Qualitäten zu erarbeiten und darzustellen. Niemand hier bemüht sich »gewollt« um ein jugendliches Aussehen. So hat Inge, die mit 79 Jahren derzeit älteste Spielerin, wunderbares weißes Haar und lässt es sich nur deshalb gerade wieder lang wachsen, »weil man doch mehr mit langen Haaren machen kann«.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Das Publikum der »Bunten Zellen« ist sehr gemischt. Kamen Anfragen früher vor allem von Alten- und Pflegeheimen, kommen heute auch zunehmend solche von Schulen oder Kieztreffpunkten. Und sie spielen auf Theatertourneen, die sie 2007 bis nach Griechenland führten.&lt;/div&gt;&lt;table border="0" cellpadding="1" cellspacing="0" style="width: 252px;"&gt;&lt;col width="250"&gt;&lt;/col&gt;  &lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;   &lt;td width="250"&gt;    &lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;a href="javascript:imgToggle16521('img16521');"&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;Inge&lt;/div&gt;Foto: Conny Höflich&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_PGKrmBHd8EQ/S8STNJ5o7UI/AAAAAAAAAAs/-Gw-aHK4NaM/s1600/i5.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_PGKrmBHd8EQ/S8STNJ5o7UI/AAAAAAAAAAs/-Gw-aHK4NaM/s320/i5.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Nicht selten befinden sich Freunde und Angehörige im Publikum, die dann auch als Kritiker fungieren. Wenn möglich und gewünscht, entwickelt sich nach der Vorstellung eine Diskussion mit dem Publikum. Manchmal erfahren die Protagonisten indirekt, wie ihr Stück ankam, so zum Beispiel beim Mithören eines Gesprächs auf der Toilette: »Mann, war’n die gut!«&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Wie reagieren die Familien darauf, dass »Oma« oder »Opa« einen gefüllten Terminkalender haben? Die jüngeren Generationen finden es oft ziemlich »cool«. Der Sohn von Atiye freute sich für seine Mutter, tut sie doch mit dem Theaterspielen etwas für sich, während sie sonst nur für andere da war bzw. Geld verdienen musste. Ältere und Altersgefährten sehen das teilweise anders. Marie-Luise wurde in einer besonders probenintensiven Zeit zum Beispiel von ihrer Mutter gefragt, ob sie überhaupt noch verheiratet sei. Ruth räumt ein, dass ihr Lebensgefährte wegen ihrer Theaterleidenschaft oft verzichten muss: »Früher wollten wir als Rentner viel verreisen, jetzt verreise ich mit dem Theater«.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Haben sie Angst vor den Auftritten, Angst vor Versagen? Karin nicht, sie kann Fehler hinter sich lassen und weiß, dass die anderen notfalls einspringen. Eher erlebt sie einen riesigen Adrenalinstoß und eine unerhörte Konzentration vor der Aufführung. Danach dann ein Abfallen der Spannung und große Müdigkeit. Aber das sei gut so. Ruth dagegen beschäftigt sich sehr lange mit Fehlern, die ihr unterlaufen, hat schlaflose Nächte, ärgert sich über sich selbst und fragt sich: »Warum tust du dir das an?« Ja, warum?, frage ich. Das Gefühl, versagt zu haben, schwächt sich mit der Zeit ab, wird durch neue Eindrücke verdrängt, relativiert sich und verliert seine Bedeutung. Und die Vorteile des Spielens, lernfähig zu bleiben, neue Einsichten zu gewinnen, sich&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; auszudrücken und der Applaus nach einer guten Aufführung sind einfach wunderbar.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.19in; margin-top: 0.19in;"&gt; Um die Kräfte dieses »Wunderbaren« wissen auch Nicht-Theater-Fachleute. Bei Karin wurde im Sommer des vergangenen Jahres Brustkrebs diagnostiziert. Die Reaktion der behandelnden Ärzte auf ihr Theaterspielen: »Was machen Sie, Theater spielen? Na, da haben Sie ja beste Heilungschancen.« Und als Karin nach der Operation fragte, ob es möglich sei, mit der Bestrahlung erst nach einer Theatertournee zu beginnen: »Fahren Sie, gute Frau, fahren Sie!«.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-5030528428514425327?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/5030528428514425327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-i-wir-machen-jetzt-mit-c-hoflich.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/5030528428514425327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/5030528428514425327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-i-wir-machen-jetzt-mit-c-hoflich.html' title='ISAH - i) Wir machen jetzt mit (C. Höflich)'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_PGKrmBHd8EQ/S8SSciQdtYI/AAAAAAAAAAM/bt-rAW4rUp0/s72-c/i.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-1769930357675964360</id><published>2010-04-13T08:43:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T08:44:23.233-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..h) Point of view of a regular student'/><title type='text'>ISAH - h) Point of view of a regular student (C.Lerner)</title><content type='html'>&lt;div lang="en-US" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span lang="en-US"&gt;Well, one can ask about the reason of this essay… Ms. Borde gave it reason by asking&lt;/span&gt;&lt;span lang="en-US"&gt; us to attend a conference. I decided to join the International Drug Conference organized by Caritas. I somehow feel called to write about the way conferences are aligned at the ASFH. If you are a student you are hardly informed about all those kind of meetings and conferences going on. You simply get to know when you enter the front door one morning and all of a sudden you will find an information counter in front of you and a lot of signs guiding you up the way to the AudiMax. But wait, it isn’t you being guided. It’s all the V.I.P.s.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-US" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;You will easily recognize them by the business look, Mrs. Labonté-Roset not being far, and the press taking pictures. While you keep on asking yourself what is going on and if you did enter a wrong train at some point early this morning, someone is asking you in a foreign language where he can find the buffet. Buffet? Which buffet? We do have one? What happened to the Mensa with the extreme healthy food without any taste but flavor enhancer? You simply excuse yourself by shrugging your shoulders and walk up to find your seminar. By walking up the stairs you realize that you did not take a wrong train and that there is something different that day. In front of the AudiMax tables are put up in a line covered with red table cloth and a whole bunch of cups waiting to be filled with coffee. So there must be something going on. Something important. But what? You couldn’t even finish answering that question to yourself as a constant flow of well dressed stimulated talking people flood to the corridor. Their need for a quick coffee makes it absolutely impossible for you to get to your class room so you decide to take the loop up the stairs through the second floor. That is exactly the point where you know that there is a conference going on. Well, you could have detected that online, maybe even written on one of those thousand posters all over the place. But to be honest, who does read all of them? The second chance that you knew before about that event is one of your teachers being involved in the organization of the conference told you. And if you are really lucky you even got invited to come. If the question didn´t appear until now that´s the point where everyone keeps asking himself why a University like the ASFH tends to such elitist events giving the feeling to students that they are not invited or even excluded. In that first scenario you took the loop, got to your seminar, and for the rest of the day you will try to avoid passing by the AudiMax because the atmosphere makes you feel inappropriate and interrupting anyway.&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-US" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span lang="en-US"&gt;The second scenario would be that you knew before and for some reason decided to join&lt;/span&gt;&lt;span lang="en-US"&gt; that big important event of international impact. So you enter the front door and walk strait to the information counter, get your nametag and the conference documents and walk up the stairs. Enter the Audimax and listen to what is contributed while taking notes for the essay you are supposed to present next class. Until now everything went fine. Now first coffee break. You join the flow aiming for the prepared coffee on the red clothed tables.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-US" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;When you are about to fill your cup with the blessed brown liquid one of those well dressed person asks you if you are allowed to do so because it is just for participants of this conference. Being taken by surprise you don’t manage to give an adequate answer. You just try to defend yourself by saying that you are a student and a teacher invited you to come and that you are a registered participant of that certain conference. Your counterpart not realizing the hierarchic act of exclusion he simply did laugh responding that he didn’t know that students are allowed to participate. Could this really be? By some twisted line of logic, you believe that it's Ok, even if you know that it’s absolutely not. For one second you want to tell him that this building is a University and as that kind of institution thought for students. But as you know that it would be absurd you just leave him in his feeling of importance sipping his coffee.&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-US" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Being back after that snarely meeting in the break your thoughts keep on digressing. For some reason the negligence of your vis-á-vis in the break shot of a whole lot of thoughts about University, studying and conferences in general. Reviewing briefly the last few weeks you strongly feel driven by that strange duty of passing a lot of exams. Exams that do not necessary make sense. Exams that are just to grade you in order to make achievement comparable. A picture of a factory emerges in your mind. The knowledge factory. Knowledge being filled up in brains and asked to be spitted out in a certain exam.&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-US" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;We are living in a modern, engineered time. There is no time to take a step back, to really comprehend what you heard, connect it with the experience you made and in the end draw your own conclusion. No time to think of consequences that would go along with this or that approach, conclusion, concept. That is not asked. Not wanted. Not? During studies it does not appear as an important ability. But how to connect that to the demand of the job market to reflected, creative, flexible employees? There is a big contradiction in the way of knowledge being needed and the way it is taught. And what about the responsibility that goes along with the free access to education? While you are still trying to get to a point in this whole discussion the lecture of a guy called Gregor Burkhart draws your attention. He is telling about the consumption rate of heroin, cocaine and several others. While giving you more information than you could possibly cope with he is running through endless power point slides brimmed with even more information as there is a competition to be won. Was he ever forced to attend a course as Propädeutik and Mentoring? Or is this a construct of bachelorization? Did no one ever tell him that it does not necessarily help to fit as much information as possible in every single slide so the audience has a tough time to read and listen at the same time?&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-US" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Those questions get my thoughts to the point where I start challenging that whole idea of holding conferences like this. What exactly is the sense? Isn’t it always just a lot of talking without really naming the uncomfortable facts and getting to the point where something can possibly change? We tend to meet in fancy Universities as the ASFH to exchange with a lot of intellectual people about problems they hardly ever had but pretend to understand even better than those who are directly involved. We tend to seclude ourselves from reality in order to solve real problems. Did that ever change something? Of course it is important to address problems to expound the problems of the world. And also exchange is one of the most important factors in order to cooperate to achieve changes. But what if it stays with the talking? It is quite comfortable to settle back in ones chair and search for solutions for the problems of someone else. That creates again a certain hierarchy and inequality.&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span lang="en-US"&gt;Inequality&lt;/span&gt;&lt;span lang="en-US"&gt; we want to avoid but we produce it at the same time. What’s the way out of that dilemma? People who have the possibility to exchange in conferences like this carry a lot of responsibility for the whole world. Responsibility can also be seen as the ability to respond. But what kind of respond is needed? Does it help to provide theoretic answers to all phenomena, problems and whatever we discover in the world? Do we really believe that we could ever find an answer, a solution in the halls of a University while talking and exchanging? Isn´t the answer rather out there somewhere? What is the sense of all this talking?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-US" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;While the V.I.P. are invited to a special V.I.P. room for lunch to relax a little I am going down into the crowded and noisy mensa, recognizing that it is not as cold as it use to be during wintertime. So it seems to be possible to heat this aula. A detection that brings me back to the thoughts I had earlier that day. Questions about the function of a University. I cannot get rid of the thought that the real sense of a University is to provide an opportunity to learn, study, experience in order to qualify people to be able to carry responsibility and have the strength to cope with the contemporary tasks. Do I have the feeling I have this chance to actually grow here? The system that is established here and in a lot of other institutions of education is so narrow that it does hardly allow someone to have a look besides what is asked in all those exams and tests, presentations and essays. We keep ourselves so busy with fulfilling those requirements that we are in the end too exhausted when there is time to actually create and participate. Not only the students, but also the professors follow those rules without questioning them anymore. How will we be able to take on the responsibilities that are waiting out there in the world if we are hardly able to change or even question things in a smaller context? If we even don´t manage to create, for example, a system to vote for our seminars that is suitable and acceptable for every group that is involved. How do we want to solve conflicts and problems with hardened fronts if we keep on fronting each other in discussions for instance the „gemeinsame Belegen“? How do we want to learn to really cooperate if our daily experience is that a certain kind of cooperation is not possible because the power structures are not flexible enough? How can we as students feel that we are taken seriously if we find ourselves in a situation of justification when we are attending a conference as the international drug conference which is arranged in the ASFH? How can we feel as taken seriously if the only reason for a written test is that the professor wants us to write it even if it does not make sense at all because there is no learning effect on writing a test?&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-US" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;In the end what is left after a whole day of conference are a lot of open questions on a lot of different things but about drug policy itself. Being unable to answer those questions one last thought emerges before I fall asleep that night: Why are we so eager to find answers? Isn’t it sometimes much more important to be able to live with these questions?&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-US" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;Maybe it's even more important to live the question itself in order to find answers. But questions do not seem to be accepted in our reality.&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-US" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0.14in;"&gt;&lt;br /&gt;- written by Claire Lerner - &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-1769930357675964360?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/1769930357675964360/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-h-point-of-view-of-regular-student.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/1769930357675964360'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/1769930357675964360'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-h-point-of-view-of-regular-student.html' title='ISAH - h) Point of view of a regular student (C.Lerner)'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-396030813453808156</id><published>2010-04-13T08:37:00.001-07:00</published><updated>2010-04-13T08:37:42.984-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..g) Frühlingserwachen – eine Meinung'/><title type='text'>ISAH - g) Frühlingserwachen – eine Meinung</title><content type='html'>&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Wie kommt es, dass eine Institution, die den Namen Alice Salomons trägt, statt einer partizipativen kritischen Ausbildungsstätte ein normierender neo-liberaler Truppenübungsplatz ist? Und dies trotz des Fakts, dass das Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit ohnehin vielfach über den gesellschaftlich erzeugten Myhos der „Ausgemusterten“ legitimiert wird. Genießen wir einen Blick in die Wirklichkeit des Studiums der Sozialen Arbeit heute.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Soziale Arbeit ist ein Politikum und muss politisch sein. Heutzutage klingt eine solche Aussage wie eine Kampfansage, dabei sollte sie eine Selbstverständlichkeit sein. Doch um an unserer Hochschule Inhalte zum Thema Politische Soziale Arbeit zu finden, bedarf es traurigerweise eines einstündigen Gast-Vortrags.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die wohlgeformte akkreditierte Regelstudienzeit und ihre Inhalte werden von einem Machtkampf der Fremddisziplinen bestimmt. Vor diesem Hintergrund scheint ein ausgebildeter Sozialarbeiter wie ein Glas, das gefüllt von ein bisschen Soziologie, Politologie, etwas Psychologischem und Medizinischem, einem Schuss Jura und vielen Oberstufen-Ethik-Diskussionen aus der Hochschule entlassen wird. Dieser Schwerpunkt der Ausbildung vermittelt schon während des Studiums: Ein bisschen von allem, nichts richtig. So definiert sich das Selbstverständnis des Sozialarbeiters als Stückwerk anderer Fachrichtungen, die Professionalität gründet sich auf dem Boden einer besseren Allgemeinbildung. Dies hat zum Ergebnis, dass der Sozialarbeiter als Putzfrau eben dieser Fachrichtungen in Erscheinung tritt - ist etwas verschüttet worden, wird nach dem Sozialarbeiter geklingelt. Ein Miteinander auf Augenhöhe scheint undenkbar.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Diese Art der Ausbildung so wie der danach folgende Arbeitsalltag zeigen deutlich, dass die Adressaten, die Arbeitsfelder, die Handlungsmethoden und die Finanzierung der Sozialen Arbeit größtenteils fremddefiniert sind. Ein Grund für diesen Zustand lässt sich darin finden, dass die Soziale Arbeit es bislang versäumt hat eine eigene Definition zu finden und dieser eine Stimme zu geben. Etablierte Wissenschaftsrichtungen müssen vermeintlich angenommen werden, um die Soziale Arbeit zu professionalisieren. Und auch in der Weiterführung des Studiums in den Master-Studiengängen wird deutlich: Sozialmanagement, Klinische Sozialarbeit oder Forschungsschwerpunkte bewegen sich bereits in der Ausbildung nur hin zu anderen Fachrichtungen. Der Weg zu einem kritischen Selbstverständnis und einer daraus resultierenden selbst bestimmten Definition der Sozialen Arbeit wird durch diesen Fokus bestenfalls hart und steinig.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Diese Maxime formt unser Curriculum des Burn Out. Es reicht scheinbar nicht durch den ökonomistischen Charakter des Bachelor-Studiums einen ständig leistungserbringenden und angepasst zielfixierten Menschen zu erschaffen. Zudem wird ein gedanklich leerer Fließbandarbeiter konstruiert, der unter dem Vorzeichen einer nicht ausreichenden Professionalisierung in die Sinnlosigkeit eines beruflichen Alltags entlassen wird, welcher durch fremde Maßstäbe und dadurch eingeschränkte Handlungsspielräume gekennzeichnet ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Gefahr dieses Drills zeigt sich in folgendem Gedankenspiel: Die Inhalte des Studiensystems formen das Denken und Handeln. Das Produkt Bachelor-Absolvent wird zum Wirtschaftlichkeitsfaktor. Bestenfalls sieben Semester unter dem neoliberalen Wirtschaftsdiktat erzeugen angepasste, unkritische Staatssystem-Moraliker, die die gelernte Denke in den Arbeits-Alltag übernehmen und die zukünftigen Adressaten in den übernommenen Drill einpassen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Damit diese realitätsnahe Skizze zukünftig als Kassandra-Ruf abgetan werden kann, muss das Studium Ausgangspunkt einer durch Differenzierung und fachliche Eigenständigkeit gebildeten sozialarbeiterischen Identität werden. Rahmen und Inhalte, die nicht vornormierte Statuten widerspiegeln, sondern eine kritische Haltung zu bestehenden Vorstellungen fördern, müssen der Kernpunkt der Ausbildung sein. Lernen durch Denken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In diesem Zusammenhang müssen nicht nur die Curriculae, sondern auch die Dozenten auf einen Prüfstand gestellt werden. Dass dies nicht auf der Basis einer nur dem Schein nach studentischen Mitbestimmung über das Instrument der Lehrevaluation geschehen kann, liegt auf der Hand. Denn bei dieser Farce handelt es sich um nichts weiter als Augenwischerei, die durch Vorgaukeln objektiver Bewertung einem System Vorschub leistet, dass die Grabenkämpfe zwischen Studierenden und Lehrenden nur verstärkt, anstatt Zusammenarbeit zu fördern.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Unter dem Deckmantel einer „Optimierung der Lehre“ zugunsten der Studierenden wird  ein krudes Instrument des Neo-Liberalismus zum Einsatz gebracht, das kaum weiter entfernt von dem hochtrabenden Leitbild unserer Hochschule sein könnte. Es sind nicht nur die Studenten, die hier in die herrschende Disziplinierung eingepasst werden, es sind auch die Lehrenden. Dozenten, die so wenig geschätzt werden wie wir zukünftige Sozialarbeiter: Geld gibt es nur für die nackten Unterrichtsstunden, alles Weitere obliegt dem persönlichen Engagement. Doch das perfide Ende kommt noch: Ein Bonus als Teil des Arbeitsvertrags wird nur an solche Dozenten ausgeschüttet, deren Lehrevaluation positive Wertungen erbringt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie der Studierende soll auch der Lehrende seine Tauglichkeit steigern, seine Fähigkeiten erweitern und somit ökonomisch nutzbarer werden. Gemessen an dem Instrument der Evaluation wird eine Norm festgelegt, Abweichung im definiert negativen Sinne wird über monetären Ausfall bestraft. Durch die Überwachung der „Freiheit der Lehre“ wurde ganz im Sinne der an unserer Hochschule herrschenden Politik eine Möglichkeit geschaffen, die Dozenten zu vergleichen und somit zu vereinheitlichen, gegebenenfalls sogar auszuschließen. So lässt sich feststellen, dass das einzige Ziel der Evaluation die Konformität der Lehrenden ist. Hier institutionalisiert sich ein System, dass sich erhält, in dem es sich nicht bewegt. Es sind die Menschen, die gehetzt werden und vor lauter Konformitätszwang und Angst aus der Norm zu fallen das Denken vergessen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die studentische Mitbestimmung in vornormierten Skalen ist somit als Scheinmanöver entlarvt. Und auch die anderen vermeintlich partizipativen Hochschul-Instanzen wie diverse Gremien sind nur noch Schemen eines demokratischen Systems, die sich höchstens durch Intransparenz auszeichnen. Und genau diese Entdemokratisierung des Hochschul-Systems führt dazu, dass die eigentlichen Protagonisten zu Marionetten werden, unfähig, sich einen tatsächlichen Handlungsspielraum und eine Selbstwirksamkeit überhaupt nur vorzustellen. Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen. Die Mitbestimmung der Studenten - vor allem an der Ausbildung einer kritischen Haltung, welche die so notwendige Wende bringt - muss der Ausgangspunkt sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="de-DE" style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in; orphans: 0; widows: 0;"&gt; &lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Doch zurzeit bringt das System Hochschule mit einem Spagat über die Köpfe der Studierenden hinweg alle Mittel und institutionellen Hürden auf, um die Ausbildung handlungsbewusster und kritischer Sozialarbeiter zu verhindern. Dies führt das Studium der Sozialen Arbeit ad absurdum.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-396030813453808156?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/396030813453808156/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-g-fruhlingserwachen-eine-meinung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/396030813453808156'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/396030813453808156'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-g-fruhlingserwachen-eine-meinung.html' title='ISAH - g) Frühlingserwachen – eine Meinung'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-6956404191008785751</id><published>2010-04-13T08:34:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T08:36:38.178-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..f) Lyrik von Günther W. Hornberger'/><title type='text'>ISAH - f) Lyrik von Günther W. Hornberger</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;© &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;Copyright by Günther W. Hornberger           &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Soziale Arbeit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Eine Schönheit am Rinnstein:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn du willst, geht sie mit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch für dich kann was drin sein&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn du zahlst, seid ihr quitt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Viele Menschen versprechen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Dir die totale Wahrheit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Aber sie verspricht dir nichts&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Nennt es Soziale Arbeit &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; lalala ... aber sie verspricht dir nichts&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Myriam verteilt Flyer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Darauf steht, was sie stört&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;All das Geld macht nicht freier&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Weil´s doch allen gehört&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Viele Menschen versprechen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Dir die globale Wahrheit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Aber sie zeigt Lügen auf&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Nennt es Soziale Arbeit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Lalala ... aber sie zeigt Lügen auf&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Kalle Baum hinter´m Tresen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Hört dir zu, hört dir zu&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und als sei nichts gewesen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schließt er hinter dir zu&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Viele Menschen versprechen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Dir die totale Klarheit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Aber er schenkt Klaren ein&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Nennt es Soziale Arbeit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Lalala ... aber er schenkt Klaren ein&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auf der Bühne sitzt einer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Singt von Liebe, die glückt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Macht dir Mut wie sonst keiner&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und sein Blick ist verrückt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Viele Menschen versprechen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Dass ihr außer Gefahr seid&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Aber er singt seine Liedchen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Nennt es Soziale Arbeit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Lalala ... aber er singt seine Liedchen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;© &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;Copyright by Günther W. Hornberger&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bahnhof-Emmi&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Tüte voll Plunder&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und deine Träume&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das ist dein ganzer Besitz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Du lebst wie ein Wunder&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein Fisch auf Bäumen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und pennst auf dem U-Bahnsitz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bahnhof-Emmi, Du Lumpenfee&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dein Strom, der muss fließen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mal Rotwein, mal Bier&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und vögeln mußt du auf Klo&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Das Leben genießen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Empfehlen dir&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Plakate am Bahnhof Zoo&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bahnhof-Emmi ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dich schneiden die Leute&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit ihren Blicken&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Du hasst das Leben dafür &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;(und nicht die Leute)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dir bleibt nicht mal's heute&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als letzte Krücke&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dein Herz brennt wie ein Geschwür&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bahnhof-Emmi ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und Emmi, am Ende&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Gehört die Erde&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch dir, wenn sie auf dir ruht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Komm, reich mir die Hände&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wir singen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Merde!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und tanzen Polka dazu&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bahnhof-Emmi ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;© &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;Copyright by Günther W. Hornberger&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Noch&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn es schneit, so hat das kaum was zu bedeuten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Außer, daß der Frühling näher, als Du denkst&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Glaube nicht dem Fatalismus fremder Leute&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Weil Du Dich sonst vielleicht vor der Zeit erhängst&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Refr.:  Noch ist nichts gewonnen, noch ist nichts verloren&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Noch ist nichts geronnen außer unser Blut&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Noch ist nichts entschieden, niemand auserkoren&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Noch herrscht kalter Frieden über uns´re Glut&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn die Geier sich mit Deinen Federn schmücken&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und Du nackt bist so wie ein gerupftes Huhn&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Laß Dich nicht vom Hohn des Bauernsohns erdrücken&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Denn was hat Dein Stolz mit fremder Scham zu tun?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Refrain&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Stopft man Dir den Mund mit bunten Gummibären&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Süß und klebrig wie der Bundeskanzler spricht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Solltest Du dich dennoch nicht davon ernähren&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Denn wer kann den Krug schon leeren, wenn er bricht?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Refrain&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;© &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;Copyright by Günther W. Hornberger&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im Schlachthof&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ach, sieh doch mal&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;wie schön gekachelt alles ist&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;so blank und rein&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da die Keramik an den Wänden&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;und blau und weiß der Boden&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es riecht so frisch geputzt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;sagt eine Sau zur andern&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und alles nur für uns&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;erwidert stolz die dritte&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das ist doch schon ein Unterschied!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In unserm Stall war nur Beton&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Lattenroste feucht und schmierig&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die hat es gut, die Sau&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die darf zuerst in den Salon&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;grunzt eine neidisch&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Habt ihr geseh´n?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Hier tragen alle Ober weiß&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Peng!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Hast du gehört?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es gibt Champagner&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und wie sie quiekt vor Lust&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;die geile, die Genießerin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;© &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;Copyright by Günther W. Hornberger&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sintflut&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie viel Wasser fällt auf uns herab!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Hört es niemals auf zu regnen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Unterschied von Tag und Nacht verschwimmt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Glaubst Du noch, Gott will uns segnen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schlägt das Wasser Dir schon bis zum Hals&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Solltest Du das Schwimmen lernen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dennoch weißt Du erst, was Schwimmen heißt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Musst Du Dich vom Land entfernen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Triffst Du Menschen dort auf Hoher See&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Solltest Du mit ihnen sprechen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dennoch weißt Du erst, was Sprechen heißt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Musst Du nicht das Schweigen brechen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sinkt das Wasser auf den alten Stand&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Geht ein jeder seiner Wege&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Baut ein Haus und denkt nicht mehr daran&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Außer es beginnt zu regnen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;© &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span lang="en-GB"&gt;Copyright by Günther W. Hornberger&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div lang="en-GB" style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nicht umsonst&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sybille L. spart ganz verbissen, wo sie kann&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;An ihren Kindern, ihrem Hund und ihrem Mann&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und die Katzenbriks vom Schlecker&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schmecken eigentlich ganz lecker&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sie steht auf Superspar und nicht auf Supermann&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Die Postwurfsendung ist für sie die wahre Bibel&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Sie  heißt ja nicht umsonst Sybillig Lidl&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Lalalala – lalalala&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Sie heißt ja nicht umsonst ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sybillig Lidl macht bei Plus die Preise platt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Kriegt selbst bei Rudis Resterampe noch Rabatt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und ganz im Zeichen von Hartz IV&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Trinkt sie nur ALG-II-Plärrebier&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und kennt auch jede Suppenküche in der Stadt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Sie sammelt Flaschen, Überraschungseier, Didl&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Sie heißt ja nicht umsonst Sybillig Lidl&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in; text-indent: 0.49in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Lalalala – lalalala&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Sie heißt ja nicht umsonst ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ol start="2"&gt;&lt;li&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sybilligs  Geiz ist geil, Verhütung ist Tabu&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;An vielen Kindern da verdient man viel dazu&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Kindergeld und Vorschusskasse&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sind der Trost der Aldiklasse&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Selbst mit der Frau vom Jugendamt ist sie per Du&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in; text-indent: 0.49in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So hat sie etwas wenigstens von Männes Schniedel&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in; text-indent: 0.49in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sie heißt ja nicht umsonst Sybillig Lidl&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in; text-indent: 0.49in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Lalalala – lalalala&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Sie heißt ja nicht umsonst ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sybillig Lidl ist im Denken nicht geübt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch ist ihr Blick für wahre Schönheit leicht getrübt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sie glaubt, das Unglück könnte enden&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Durch wöchentliches Hemden-Wenden&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch dadurch, dass sie dies, ihr Leben dennoch liebt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Wenn alle Hoffnung schwindet, singt sie halt a Liedl&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in; text-indent: 0.49in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sie heißt ja nicht umsonst Sybillig Lidl&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in; text-indent: 0.49in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Lalalala – lalalala&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Sie heißt ja nicht umsonst ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in; text-indent: 0.49in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-6956404191008785751?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/6956404191008785751/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-f-gedichte-und-lieder-von-gunther.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/6956404191008785751'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/6956404191008785751'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-f-gedichte-und-lieder-von-gunther.html' title='ISAH - f) Lyrik von Günther W. Hornberger'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-7742150260043307541</id><published>2010-04-13T08:33:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T08:33:01.110-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..e) Abschied...(Franz-Christian Grimm)'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><title type='text'>ISAH - e) Abschied...(Franz-Christian Grimm)</title><content type='html'>&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Abschied...&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;In den letzten Wochen fiel mir eine Veränderung meiner Beziehung zur ASFH auf. Ich erwischte mich mehrmals dabei, wie ich ohne Notwendigkeit schon vor Seminarbeginn in die FH kam oder hinterher länger blieb. Und nicht nur dass ich verspürte eine gewisse Verbundenheit und ein klein wenig Melancholie beim Gedanken bald nicht mehr herkommen zu müssen. Was war geschehen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Schon während des ersten Semesters musste ich feststellen, dass es mehr Mängel an der FH gab als Zufriedenstellendes: Unangenehme Veränderungen die mit dem Bachelor einhergingen (weniger Soziologie und Politik etc.), nicht zufriedenstellende Dozenten, das ausladende Umfeld, das gewöhnungsbedürftige Gebäude, die untransparenten und oft hinderlichen bürokratischen Strukturen etc. All das ließ sich kaum aufwiegen gegen die wenigen wirklich erfüllenden und interessanten Seminare.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Daraufhin akzeptierte ich das Studium als eine Einführung in staatliches und strukturelles Denken (viel Recht etc.)-Dinge, die zwar nicht zu meinen Interessen gehörten und meinen Ansichten oft widersprachen, aber auch nicht schaden konnten. Somit begann ich viele meiner persönlichen Interessen außerhalb der FH zu verfolgen und fühlte mich mit dieser Mischung ganz wohl.    &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Und so verging die Zeit und jetzt am Ende plötzlich das Gefühl, dieses Studium doch irgendwie lieb gewonnen zu haben, doch etwas mitzunehmen und mit mehr Klarheit und neuen Zielen meinen Weg weiter zu gehen.  Es wäre zu viel, meine gesammelten Erfahrungen an und um die FH hier zu schildern. Im Folgenden möchte ich versuchen für alle, die neu an der FH sind oder noch etwas Zeit vor sich haben, einige Tipps zu geben, die für das Studium an der ASFH sinnvoll und inspirierend wirken könnten:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;1. Entwickle deine eigene Vorstellung von Sozialer Arbeit. Lasse es nicht zu, dass Andere diese  Profession für dich definieren, letztlich kommt es darauf an, was du an dieser Welt verändern oder bewirken und wie du dies bewerkstelligen willst.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;2. Versuche Dozenten zu finden, die dich wirklich inspirieren bzw. eine Idee von Sozialer Arbeit vermitteln, die deiner nahe kommt. Wenn notwendig, belege auch mal zusätzlich ein Seminar. Wenn eine persönliche Ebene zwischen Dozenten und Studenten möglich wurde, lernte ich zumeist am meisten.   &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;3. Die Vielfalt Berlins erlaubt es einem zusätzlich zum Studium Aspekte der Sozialen Arbeit überall und zu jeder Zeit zu erlernen (besonders in politischen oder künstlerischen Gruppen oder Bündnissen aber auch auf den Straßen oder in themenspezifischen Tagungen etc.). Es empfiehlt sich die Grenzen zwischen Studium und Freizeit nicht so eng zu ziehen. In der „Freizeit“ lernte ich zeitweise mehr, während ich in manchen Seminaren auch mal abschaltete. &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;4. Nutze vor allem unbefriedigende Seminare dazu deine eigene Vorstellung von Sozialer Arbeit, also deine Interessen und Ansichten durch Referate etc. einzubringen und zu entwickeln. Letztlich liegt es auch an uns, dass die wesentlichen Dinge gesagt werden, da sollte man sich von Dozenten nicht verunsichern lassen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;5. Suche einen pragmatischen und zugleich selbstbewussten und kritischen Weg im Umgang mit Anforderungen und Regeln. Ich habe viele Dozenten erlebt die nicht nur an der Leistung interessiert sind, sondern sich durchaus von Persönlichkeit, Originalität und Authentizität beeindrucken lassen.   &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;6. Wenn es auch manchen so erscheint, dass Stupa, Asta und Schülercafé von einer Gruppe Studenten ermöglicht wird, die in ihrer Andersartigkeit ähnlich sind und daher wie eine geschlossene Gesellschaft wirken: Schrecke nicht zurück hinzugehen, die Freiräume zu nutzen und mit zu bestimmen. Du wirst sehen, sie sind gar nicht so anders. Überhaupt tut der FH bzw. der Studentenschaft jedes bisschen Engagement unglaublich gut.  &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;7. Ich empfehle eine gewisse Gelassenheit im Studium. Diese kann helfen die vorhandenen Potentiale und Räume zu nutzen und konstruktive Kritik zu üben. Leider war ich schnell dazu geneigt der FH gefrustet den Rücken zu zukehren und nur noch das Notwendigste zu tun. Durch die Gelassenheit, die sich mit der Zeit einstellte konnte ich viele Inhalte und Seminare, Dozenten und Dozentinnen und vor allem auch meine lieben Mitstudierenden unvoreingenommener wahrnehmen, annehmen und von ihnen lernen. Daher glaube ich, ist es mir nun möglich mit positiven Gefühlen und einem empathischen (hab ja doch was gelernt:-) Schmunzeln dieses Studium abzuschließen.    &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Von Franz-Christian Grimm&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-7742150260043307541?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/7742150260043307541/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-e-abschiedfranz-christian-grimm.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/7742150260043307541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/7742150260043307541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-e-abschiedfranz-christian-grimm.html' title='ISAH - e) Abschied...(Franz-Christian Grimm)'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-847823157420508789</id><published>2010-04-13T08:31:00.000-07:00</published><updated>2010-05-02T13:07:05.222-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..d) Bienvenido Juan Kessler (Kniffki)'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><title type='text'>ISAH - d) Bienvenido, Juan Kessler (Johannes Kniffki)</title><content type='html'>&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Rubrik: Hochschulleben &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Bienvenido, Juan Kessler!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Neue Professur für internationale und interkulturelle Soziale Arbeit besetzt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Querdenkende Studierende können sich über Zuwachs in der Professor_innenschaft freuen: Johannes Kniffki wurde zum Sommersemester 2009 als Professor für internationale und interkulturelle Soziale Arbeit an die ASFH berufen. Allerdings heißt „quer“ in seinen Seminaren eher „trans“. Der Sozialarbeiter und erfahrene Berater in der Entwicklungszusammenarbeit eröffnet gerne neue Perspektiven, die quer zu den herkömmlichen Grenzziehungen liegen, seien sie vermeintlich kulturell, national oder auch disziplinär. Er vertritt so eine zeitgemäße Lehre, die auf ein Berufsleben vorbereitet, dessen Umfeld zunehmend von weltgesellschaftlichen Strukturen geprägt ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Bereits seit 2005 führte Johannes Kniffki als Lehrbeauftragter an der ASFH Seminare u. A. in spanischer Sprache durch. Besonders engagiert ist er bei der Vermittlung und Begleitung von Studierenden, die ein Auslandspraktikum absolvieren. Weiterhin setzt er sich aktiv für Hochschulpartnerschaften mit Lateinamerika ein. Die inhaltlichen Schwerpunkte von Johannes Kniffki reichen von  sozialräumlicher Sozialer Arbeit, Projekt- und Netzwerkarbeit bis hin zu Themen wie Migration oder Drogenhilfe. Dabei hängt natürlich alles mit allem zusammen. Letztendlich geht es ihm um eine Internationalisierung Sozialer Arbeit, die sich den sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen stellt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Jahrzehntelange Praxis im internationalen Feld, innovative theoretische Reflexionen und nicht zuletzt, weil er selbst einen „Migrationshintergrund“ mitbringt (die „Wanderung“ führte aus dem Schwabenland nach Mexiko, Cuba und schließlich Berlin) besitzt er die notwendigen Kompetenzen für die Vermittlung sinnvoller Handlungsstrategien für eine inter- oder eben transnationale Soziale Arbeit. Die AG Interkulturelles sagt im Namen der Studierenden: Herzlich willkommen, Johannes Kniffki!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Foto: A. Mersmann, 2005 (Kniffki_Seminar.jpg)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Bildunterschrift: Seminare mit J. Kniffki können schon mal in Alanya, auf Gran Canaria oder – wie hier – in Brandenburg stattfinden&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-847823157420508789?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/847823157420508789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-d-bienvenido-juan-kessler-johannes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/847823157420508789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/847823157420508789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-d-bienvenido-juan-kessler-johannes.html' title='ISAH - d) Bienvenido, Juan Kessler (Johannes Kniffki)'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-5676721172297310939</id><published>2010-04-13T08:30:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T08:30:24.009-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..c) Möwen und Drehkreuze'/><title type='text'>ISAH - c) Möwen und Drehkreuze (Istanbul Dez 2008)</title><content type='html'>&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Möwen und Drehkreuze: Impressionen aus Istanbul, Dezember 2008&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Zuerst und zuletzt: der krasse Gegensatz der benachbarten Welten &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Taksim&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Tarlabası&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;. Frauen, die auf der seifenschlittrigen Straße Teppiche bürsten, einen Steinwurf entfernt von den glitzernden Fassaden der europäischen Einkaufspassage. Ein Sketch, aus dem Fernsehen nachgespielt: Kinder, ihre kleine Welt aus Dreck, Gewalt und Armut, aber auch die der Reichen karikierend. Kinder, die bei alledem Kinder sind.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Wäschegirlanden und Handkarren, beladen mit Brot.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Der rote Kunststoffboden in den Verliesen &lt;/span&gt;&lt;!-- Meinst du Verließen?- Verliese, Plural von Verlies, also Kerker --&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;der privaten „&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Bilgi&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;“. Schwer bewachte Drehkreuze vor allen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;staatlichen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt; Universitäten – ein Riegel dem revolutionären Potential! Drehkreuze auch am Eingang des &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Istanbul Modern&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;, dessen Ausstellung gefiel – gewagter, freier als erwartet. Nicht so schwer bewachte an der Tram.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;An jeder Straßenecke: Blumenzwiebeln, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Simit &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;und heiße Maronen. Mit dem Hut in der Hand komm ich durchs Land: in stockendem Türkisch kostet Vieles nur die Hälfte. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Nescafé gütür mek için&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;!-- Meinst du Nescafé götürmek?- Ist das falsch so? Nurten hat mir das aufgeschrieben. Einen Nescafé zum Mitnehmen. --&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;: die Osmanen haben den Kaffee nach Europa gebracht – zum Dank müssen sie importierten Instantkaffee aus Plastikbechern schlürfen. Ungerechtigkeit ist der Welten Lohn. Japanische Zigaretten und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;portakal suyu&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;: selten so gesund gelebt!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Das goldene Horn: Tag und Nacht angelnde Männer auf der Brücke, die Fischbrötchenbuden ein Stockwerk darunter – ein ökonomischer Mikrokosmos. Eine Brücke, Hauptschlagader des städtischen Verkehrs, die in den Morgenstunden unterbrochen ist: in Deutschland &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;völlig undenkbar&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;. Auffällig im Stadtbild auch: die fehlenden Frauen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Allah ist groß: der Ruf von tausend Muezzinen, elektrisch verstärkt und dann herabgeschickt von Minaretten aus Beton, wirft auch den teuersten Geschäftsanzug ehrfürchtig in den Staub der Mittagssonne. Plastiktüten, um die Schuhe (die ollen) beim Betreten der Moschee mitzunehmen und vor dem Diebstahl zu bewahren. Besuchereingang.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span lang="tr-TR"&gt;&lt;i&gt;Ç&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;ok kalabalık!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt; Im Taxi auf Fußgängerjagd: hupen und draufhalten. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Balık&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt; heisst der Fisch, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;kalabalık&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;!-- kalabalık bedeutet im eigentlichen Sinn „crowded“ (englisch), also so was wie volles Gedränge oder so. willst du es trotzdem so stehen lassen?Ach so. Naja, egal. Lassen wir es stehen. --&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt; der Verkehr: oh wunderbare Sprache, in der sich Altertum und Neuzeit in solcher Harmonie zusammenfinden!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Und dafür steht die Stadt, darin liegt ihr Charme. Viele der Häuser auf den zweiten Blick so gar nicht wie aus Sindbads Zeiten. Tausendundeine Nacht sind mancherorts drei Jahre: stählern ist der Zahn der Zeit, die Füllungen aus Beton. Auf ihrem Thron am Bosporus dazwischen die Moscheen: monumental, grandios, altgriechisch-orthodox.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Istanbul umflort bei alledem die Aura der tausendjährig gewachsenen Stadt: unergründlich, ewig und unerschütterlich trotz der Risse, die als Zeugen der letzten Erdbeben das Mauerwerk durchziehen. Auf dieser Seite jedenfalls. Furchteinflößend steht die Kulisse der Megacity aus Plattenbau und Parkplatz auf dem asiatischen Kontinent als Kontrapunkt dazu.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Sokak kedisi&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;, Zeitung der Straßenkinder: streunende Katzen, von Ungeziefer zerfressen, und humpelnde Hunde, verachtet und getreten von den Städtern. Weil sie die Liebe nicht kennen: zu Tieren? zu gar nichts! sagt Fatma.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Hard fact&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;: durchschnittlicher Verschleiß an Vorsitzenden des Türkischen Menschenrechtsvereins seit seiner Gründung 1986: 0,59 Kopf pro Jahr.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Und ungebunden, frei über allem: die Möwen, badend im rosafarbenen Ablicht der Stadt, ihre Kreise vor dem schwarzen Nachthimmel ziehend.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;(&lt;/span&gt;&lt;!-- Hey, die Widmung ist mir lieber und wichtiger als mein Name drunter. Könnt Ihr das bitte noch ändern? --&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;für Yelda und Claus, im Februar 2009)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-5676721172297310939?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/5676721172297310939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-c-mowen-und-drehkreuze-istanbul.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/5676721172297310939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/5676721172297310939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-c-mowen-und-drehkreuze-istanbul.html' title='ISAH - c) Möwen und Drehkreuze (Istanbul Dez 2008)'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-4684422378349784664</id><published>2010-04-13T08:28:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T08:28:28.480-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..b) Grußwort von Prof.Dr.Iman Attia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><title type='text'>ISAH - b) Grußwort von Prof. Dr. Iman Attia</title><content type='html'>&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Grußwort von Prof. Dr. Iman Attia&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Mit Beginn des Sommersemesters 2009 habe ich an der Alice Salomon Hochschule meine Arbeit als Professorin für Interkulturelle Soziale Arbeit aufgenommen. Nach inzwischen Jahrzehnte langer Beschäftigung mit Theorien und Praxis Sozialer Arbeit freue ich mich darauf, nun hier dieses Fach vertreten zu können. Obwohl der Begriff suggeriert, dass Interkulturelle Soziale Arbeit ein Spezialgebiet innerhalb oder neben der eigentlichen, allgemeinen Sozialen Arbeit wäre, so ragt doch die Bedeutung von Hautfarbe, Religion, Kultur, Volk, Nation und die Auseinandersetzung damit in zentrale Themen und Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit hinein. Dies nicht so sehr deswegen, weil Migrant_innen die Angebote Sozialer Arbeit wahrnehmen, sondern vielmehr weil gesellschaftliche und soziale Differenzierungen, Aus- und Eingrenzungen, Privilegierung und Diskriminierung (auch) entlang von Ethnizität gezogen werden. Von daher ragen die Konstruktionen von Zugehörigkeit und Normalität versus Fremdheit und Abweichung in alle Bereiche der Sozialen Arbeit als Teil gesellschaftlicher Praxis hinein. Die Cultural und Postcolonial Studies, Kultursoziologie und Poststrukturalismus als theoretische Bezugsrahmen der Ethnicity und Migration Studies betonen die Bedeutung der Auseinandersetzung mit Kultur (im Kontext von Class, Ethnicity, Gender, Dis-/Ability) für alle Gesellschaftsmitglieder. Denn in und durch Kultur setzen sich die Subjekte mit Gesellschaft auseinander. In kulturellen Praktiken schreiben sie sich in die Gesellschaft ein, nehmen die zugewiesenen Räume an oder erweitern sie, verschieben Bedeutungen oder codieren sie um, sind subversiv, widerständig, angepasst oder flexibel etc. In diesem Sinne stellen die Ethnicity und Migration Studies in erster Linie eine Querschnittsaufgabe Sozialer Arbeit dar, sie können jedoch auch als Spezialisierung jene Themen vertiefend bearbeiten, zu denen Soziale Arbeit angesichts der Fülle und Breite von Themenfeldern und Aufgaben ansonsten nicht genügend Zeit und Raum zur Verfügung steht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-4684422378349784664?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/4684422378349784664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-b-gruwort-von-prof-dr-iman-attia.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/4684422378349784664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/4684422378349784664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/isah-b-gruwort-von-prof-dr-iman-attia.html' title='ISAH - b) Grußwort von Prof. Dr. Iman Attia'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-2955448515266714768</id><published>2010-04-13T08:23:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T08:25:48.907-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='interesting'/><title type='text'>Zahlen für die Reichen?</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #232323; font-family: Arial, Verdana, Lucida, serif, sans; font-size: 12px; line-height: 20px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #232323; font-family: Arial, Verdana, Lucida, serif, sans; font-size: 12px; line-height: 20px;"&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0.7em; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0.7em;"&gt;Zwei Beiträge haben mich in der letzten Woche beunruhigt. Michael Hartmann schreibt in der Zeit, &lt;a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-04/hartz-IV-eliten" style="color: #dd1f00; text-decoration: none;" target="_blank"&gt;dass die Eliten sich radikalisieren&lt;/a&gt;. Die Klasse der “Leistungsträger” setzt sich zunehmend vom Rest der Gesellschaft ab. Ihr Reichtum wächst weiter, während das der anderen bestenfalls stagniert. Die oberen 10 Prozent besitzen 61 Prozent des Vermögens.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0.7em; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0.7em;"&gt;Und sie werden dabei tatkräftig unterstützt: &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,687760,00.html" style="color: #dd1f00; text-decoration: none;" target="_blank"&gt;Auf Spiegel Online zeigt Ulrike Herrmann&lt;/a&gt;, dass die Mittelschicht gegen ihre eigenen Interessen stimmt und sich lieber nach unten als nach oben abgrenzt. Sie trägt die Kosten der Krise weitgehend und lässt sich dabei einreden, die Armen seien die Schmarotzer. Die Identifikation nach “oben” ist psychologisch verständlich, im Ergebnis fatal. Wie reich die Reichen sind, das wird derweil systematisch verschleiert – Nettoverdienste über 18.000 Euro im Monat werden – das war mir auch neu – nämlich statistisch gar nicht erfasst.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0.7em; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0.7em;"&gt;Eine Solidarisierung mit den Armen wäre die bessere Lösung, so Herrmanns Fazit, denn:&lt;/div&gt;&lt;blockquote style="border-left-color: rgb(97, 106, 112); border-left-style: solid; border-left-width: 3px; color: #616a70; font-family: Georgia, 'Times New Roman', sans; font-size: 1.1em; font-style: italic; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 1em; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0.7em; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0.7em;"&gt;Die Mittelschicht wird so lange für die Reichen zahlen, wie sie sich selbst zu den Reichen zählt.&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;-----&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2010/04/11/konsumgesellschaft/zahlen-fur-die-reichen"&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-2955448515266714768?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/2955448515266714768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/zahlen-fur-die-reichen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/2955448515266714768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/2955448515266714768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/zahlen-fur-die-reichen.html' title='Zahlen für die Reichen?'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-8849393466554093753</id><published>2010-04-10T06:20:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T08:26:54.212-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='..a) Wandel des Rassismus'/><title type='text'>ISAH Artikel - a) Wandel des Rassismus - Friedrich-Ebert-Stiftung</title><content type='html'>&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Wandel des Rassismus&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Friedrich - Ebert - Stiftung lädt zur Rassismus Diskussion ein&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Am Donnerstag, den 02.04.09, fand in der Friedrich - Ebert - Stiftung eine Veranstaltung zum Thema  „Vielfalt gestalten - Rassismus bekämpfen - Integration fördern“ statt. Eingeladen waren neben dem Kölner Politwissenschaftler Prof. Dr.Christoph Butterwegge die Sozialarbeiterin Silke Baer vom Projekt „Cultures interactive e.V.“ (Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention), der Regisseur Jan Gabriel sowie der Bundestagsabgeordnete und Vertreter des Arbeitskreises Rechtsextremismus der SPD - Bundestagsfraktion Sönke Rix.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Mit einem Grundsatzreferat zum Thema Rassismus erläuterte Butterwege den Begriff Ausländerfeindlichkeit. Er wies darauf hin, dass der Begriff irreführend sei, da nur solche Menschen als Ausländer angesehen werden, die als Bedrohung wahrgenommen werden. Diese Bedrohung kann sowohl ökonomischer als auch politischer Natur sein. Der biologische Rassismus, wie es ihn noch während des Nationalsozialismus gab, hat sich zu einem kulturellen Rassismus gewandelt. Bei diesem werden kulturelle Unterschiede hervorgehoben und im Vergleich zur eigenen Kultur als negativ dargestellt. Rassismus als solcher ist aber in seinen verschiedenen Ausprägungen uralt. Er beginnt schon damit, jemandem den man nicht kennt, bestimmte Eigenschaften und Vorlieben zuzuschreiben. Ziel aufklärerischer Arbeit müsse sein, Kultur als wandelbar zu vermitteln, kulturelle Differenzen zu relativieren und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und zu betonen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Die darauf folgende praxisbezogene Darstellung des Projektes „Cultures interactive e.V.“ durch Frau Baer blieb leider nur beschreibend. Obwohl die Arbeit mit Jugendlichen wichtige Aspekte aufweist, fehlten der  Darstellung weitergehende Zielvorstellungen oder Forderungen an die Politik.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Der Regisseur Gabriel wurde kurzfristig als Vertretung für die Schauspielerin Pegah Ferydoni auf das Podium gebeten und beschränkte sich auf die Beschreibung seines Dokumentarfilms zum Moscheebaukonflikt in Wertheim, der später gezeigt wurde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Enttäuschend war allerdings der abschließende  Beitrag des Bundestagsabgeordneten Rix. Hier hätte man erwartet, dass aus der Arbeit des Arbeitskreises „Rechtsextremismus“ dessen Maßnahmen aus der Vergangenheit und Pläne für die Behandlung des Thema in der Zukunft, gerade auch auf Bundesebene vorgestellt würden. Auch auf die Darstellung politischer Initiativen und geplanter Maßnahmen wartete man vergebens. Alles in allem blieb der Beitrag gesichtslos.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%; margin-bottom: 0in;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;Die Friedrich - Ebert - Stiftung hat dankenswerterweise das Thema aufgegriffen, wer einen fundierten Vortrag zum Thema hören wollte, war gut aufgehoben, wer aber konkrete Handlungsempfehlungen oder Diskussionen erwartet hatte, hätte auch zu Hause bleiben können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-8849393466554093753?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/8849393466554093753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/wandel-des-rassismus-friedrich-ebert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/8849393466554093753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/8849393466554093753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/04/wandel-des-rassismus-friedrich-ebert.html' title='ISAH Artikel - a) Wandel des Rassismus - Friedrich-Ebert-Stiftung'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-925943248683240880</id><published>2010-03-08T04:44:00.001-08:00</published><updated>2010-03-08T04:44:00.092-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ISAH'/><title type='text'>ISAH - Zeitung "Interkulturelle Soziale Arbeit Heute"</title><content type='html'>Hier werden demnächst Artikel aus der Zeitschrift zur Diskussion gestellt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-925943248683240880?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/925943248683240880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/03/isah-zeitung-interkulturelle-soziale.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/925943248683240880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/925943248683240880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/03/isah-zeitung-interkulturelle-soziale.html' title='ISAH - Zeitung &quot;Interkulturelle Soziale Arbeit Heute&quot;'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-3900583286664227799</id><published>2010-01-31T11:30:00.000-08:00</published><updated>2010-03-08T04:23:54.252-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bildung'/><title type='text'>Bildung für die Armen statt Umverteilung des Reichtums?</title><content type='html'>&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 19.0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 19.0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;b&gt;Bildung für die Armen statt Umverteilung des Reichtums?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 19.0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;Obwohl das Volksvermögen so groß und die Kluft zwischen Arm und Reich so tief wie nie zuvor ist, gilt die Forderung nach Umverteilung von oben nach unten als verstaubt. Harald Schartau, damals Vorsitzender der nordrhein-westfäliscehn SPD und als Landesminister für Wirtschaft und Arbeit Kabinettskollege Steinbrücks, äußerte die Überzeugung, dass Umverteilungspolitik im Zeitalter der Globalisierung weder zu Vollbeschäftigung noch zu sozialer Gerechtigkeit führe: "Notwendig ist eine Neuinterpretation von sozialer Gerechtigkeit für die heutige Zeit, um marktwirtschaftliche Effizienz und soziale Gerechtigkeit besser in Einklang bringen zu können Dabei helfen uns nicht die alten Ideologien."&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;i&gt;Verteilungs&lt;/i&gt;gerechtigkeit, traditionelles Ziel sozialstaatlicher Politik, wird durch &lt;i&gt;Teilhabe&lt;/i&gt;- oder &lt;i&gt;Beteiligungs&lt;/i&gt;gerechtigkeit ersetzt. In einer Grundsatzrede beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Frankfurt/Main am 10.Januar 2006 erklärte Peer Steinbrück die "Chancengerechtigkeit" statt der Ergebnisgleichheit zum Grundprinzip eines modernen, die Bürger "aktivierenden" und ihre "übertriebene Anspruchshaltung" bekämpfenden Sozialstaates. Dessen alleiniges Ziel könne es nicht sein, sagte der Bundesfinanzminister weiter, "jeden Einzelnen gegen alle Unwägbarkeiten des Marktes zu schützen. Das erste Ziel muss mehr denn je werden, den Einzelnen zur Teilnahme und Teilhabe auf den Märkten zu befähigen. Die Schlüssel dazu sind Bildung und Qualifizierung in ihrer ganzen Palette."&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;"Teilhabe" gewähren die wenigen (Besitz, Reichtum und Macht) Habenden den vielen Habenichtsen, ohne jedoch ihre Güter mit ihnen teilen zu wollen oder zu müssen. Sie ist also politisch wie sozial eindeutig von oben nach unten gerichtet und basiert nicht auf dem Machtsnapruch der Beherrschten. Friedhelm Hengsbach kritisiert den Wechsel der Wortwahl und der Sprache, die man innerhalb der Diskussion über Gerechtigkeitsfragen seit geraumer Zeit beobatchten kann, weil er ihn an ein idealistisches, feudales Gesellschaftskonzept der Antike oder des Mittelalters erinnert: "Das höherwertige und übergeordnete organische Ganze läßt die geringerwrtigen und untergeordneten Mitglieder an der Fülle des Wahren, Guten und Schönen teilhaben." Dagegen sei "Beteiligung" bzw. "Partizipation" ein politischer emanzipativ-demokratischer Begriff, der auch eine zivilgesellschaftliche Dimension enthalte, jedoch nicht etwa die des bürgerlichen Ehrenamts, sondern jene direkter Demokratie und sozialer Bewegungen im außerparlamentarischen Raum.&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;Der frühe Wirtschaft- und Arbeitsminister Wolfgang Clement warb in der &lt;i&gt;Welt am Sonntag&lt;/i&gt; (v.14.5.2006) für ein "neues Godesberg" der SPD und empfahl seiner Partei den "Abschied vom Wohlfahrtsstaat" sowie die "Hinwendung zum sozialen Bildungsstaat". Hierunter versteht Clement, dass für alle Bürger prinzipiell gleich Chancen zur beruflichen Qualifikation, zu einer hoch qualifiierten Aus- und Weiterbildung geschaffen werden, damit sie aus eigener Kraft und Kompetenz auf die sich ständig verändernden Anforderungen der Arbeitswelt reagieren können. "Schulische Bildung und berufliche Qualifikation, WIssenschaft und Forschung sind die Motoren des ökonomischen und sozialen Fortschritts. Sie führen in die Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Da müssen wir investieren, statt immer mehr in ein soziales Netz, das um so fadenscheiniger wird, je mehr wir 'draufsatteln'."&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;Viel entscheidender als Umverteilung von Geld sei, dass Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu den Bildungsinstitutionen und zum Arbeitsmarkt erhalten, heißt es. Zu fragen wäre freilich, weshalb ausgerechnet zu einer Zeit, in der das Geld aufgrund einer zunehmdenden Ökonomisierung und Kommerzialisierung von lebensbereichen wichtiger als früher, aber auch ungleicher denn je verteilt ist, seine Bedeutung für die Beteiligung der Bürger/innen am gesellschaftlichen Leben gesunken sein soll. Damit sie in Freiheit (von Not) leben, ihre Bedürfnisse befriedigen und ihre Pläne verwirklichen können, brauchen die Menschen nach wie vor Geld, das sie bei Erwerbslosigkeit, Krankheit und im Alter als soziale bzw. Entgeltersatzleistung vom Sozialstaat erhalten müssen. Mehr soziale Gleichheit bzw. Verteilungsgerechtigkeit bildet die Basis für Partizipationschancen benachteiligter Gesellschaftsschichten. Dies gilt beispielsweise für die (Aus-)Bildung und den Arbeitsmarkt. Ohen ausreichende materielle Mittel steht die Chance, an Weiterbildungskursen teilzunehmen und ihre persönlichen Arbeitsmarktchancen zu verbessern, etwa für Erwerbslose nur auf dem Papier.&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;Nichts spricht dagegen, Verteilungs- durch Beteiligungsgerechtigkeit zu &lt;i&gt;ergänzen&lt;/i&gt;, sozialdemokratische "Modernisierer" wie Jürgen Kocka meinen aber irrtümlich, dass Letztere die Erstere &lt;i&gt;ersetzen&lt;/i&gt; müsse: "Mehr Teilhabegerechtigkeit ist derzeit nur durch einen Verzicht auf mehr Verteilungsgerechtigkeit zu haben." So sinnvoll die Erweiterung des Gerechtigkeitsbegriffs in Richtung von "Teilhabe-" oder "Beteiligungsgerechtigkeit" sein mag, so wenig darf sie vergessen machen, dass dieser durch soziale Ungleichheit der Boden entzogen wird. Unglaubwürdig wird, wer Bildungs- als Sozialpolitik interpretiert und gleichzeitig von der Schule über den Weiterbildungssektor bis zur Hochschule alle Institutionen dieses Bereichs privatisieren möchte. Denn das heißt, sie für Wohlhabende und deren Nachwuchs zu reservieren. In einem solchen Bildungssystem stoßen Kinder nur noch auf Interesse, wenn sie (bzw. ihre Eltern) als zahlungskräftige Kunden firmieren. Kontraproduktiv wirken zweifellos die Beschneidung der Lernmittelfreiheit, die Schließung von (Schul-)Bibliotheken aus Kostengründen und die Einführung von Studiengebühren.&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;Politiker stützen sich bei ihren Vorstößen auf Konzepte der Fachwissenschaft, die einen Gegensatz zwischen der "nachträglich ausgleichenden Sozialpolitik" traditioneller Machart und einer moderneren, investiven bzw. "präventiven und für das Humankapital 'Bildung' produktiven Ausrichtung von Sozialpolitik konstruieren. Ältere und Jüngere geraten auf diese Weise in Gegensatz zueinander, denn so droht ein "(Verteilungs-)Kampf der Generationen" um die knappen Haushaltsmittel. Stattdessen ergänzen sich Bildungs- und Sozialpolitik bezüglich der notwendigen Inklusion von Kindern aus unterprivilegierten Elternhäusern. Christof Prechtl und Daniel Dettling beklagen, dass die Bundesrepublik sehcs Mal soviel Geld für Soziales wie für Bildung aufwende, sehen sie doch in Letzterer den Schlüssel zur Bekämpfung der (Kinder-)Armut: "Da zwischen Bildungsstand und Erflg am Arbeitsmarkt ein klarer Zusammenhang besteht, produziert das deutsche Bildungswesen heute die Sozialfälle von morgen. Politisch bedeutet dies: Die Vermeidung von Bildungs-, nicht Einkommensarmut, ist die zentrale Herausforderung." Hier unterliegen die Verfasser allerdings einem Irrtum: Was zum individuellen Aufstieg taugen mag, versagt als gesellschaftliches Patentrezept. Wenn alle Kinder mehr Bildungs bekommen, konkurrieren sie um die wenigen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplätze womöglich nur auf einem höhreren Niveau, aber nicht mit besseren Chancen. Um die Erwerbslosigkeit und Armut als gesellschaftliche Phänomene zu beseitigen, bedarf es der Umverteilung von Arbeit, Einkommen und Vermögen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 19.0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; min-height: 19.0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 16.0px Verdana; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;b&gt;Butterwegge, C.: Kritik des Neoliberalismus, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, S.159-162&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-3900583286664227799?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/3900583286664227799/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/bildung-fur-die-armen-statt.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/3900583286664227799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/3900583286664227799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/bildung-fur-die-armen-statt.html' title='Bildung für die Armen statt Umverteilung des Reichtums?'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-2316819689428646781</id><published>2010-01-31T04:54:00.001-08:00</published><updated>2010-01-31T04:54:00.472-08:00</updated><title type='text'>"Kapital ohne Kundschaft"</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-family: Trebuchet, 'Trebuchet MS', Arial, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px;"&gt;Die Micha-Gruppe lädt am Sonntag&amp;nbsp;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: orange;"&gt;31.01 um 19:30 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&amp;nbsp;zu einem Vortrag mit anschließendem Gespräch zum Thema: "Kapital ohne Kundschaft - Die Möglichkeiten der Genossenschaft" ein. Dr.Wolfgang Fabricius spricht ausgehend von seinem Buch "Kapital ohne Kundschaft" über Alternativen zum gegenwärtigen Wirtschaftssystem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ort: Cafe Klaus Abendbrot, Rigaer Straße 86, 10247 Berlin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.klausabendbrot.de/" style="color: #6699cc;"&gt;http://www.klausabendbrot.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-2316819689428646781?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/2316819689428646781/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/kapital-ohne-kundschaft_31.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/2316819689428646781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/2316819689428646781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/kapital-ohne-kundschaft_31.html' title='&quot;Kapital ohne Kundschaft&quot;'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-3955000015966297834</id><published>2010-01-31T04:53:00.001-08:00</published><updated>2010-01-31T04:53:23.673-08:00</updated><title type='text'>Seminar: Politik ist eine Kunst</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;Das Zentrum für Politische Schönheit organisiert vom 20.-27. März ein kreatives Seminar zur politischen Bildung. Dazu laden wir Studierende aus Berlin ein: Du nimmst an einem Rahmenprogramm teil, in dem junge, fachlich versierte Referenten zu den Themen Politik, Zivilgesellschaft und Kunst kritisch Stellung beziehen und Verknüpfungen zur heutigen Gesellschaft herstellen. Im Hauptteil des Seminars möchten wir von dir wissen: Was sind deine Eindrücke von Politik? Wie sehen deine Vorstellungen einer demokratischen Gesellschaft aus? Wie hättest du gerne dein Deutschland? Wir bieten dir die Möglichkeit, dies kreativ zum Ausdruck zu bringen. Die entstandenen Kunstwerke bilden dann die Grundlage für die weitere Arbeit: Wir werden ergründen, wie sich unsere Vorstellungen mit der Realität vereinen lassen. Und darüber hinausgehend: Ob sich die politische Realität zugunsten unserer Vorstellungen verändern lässt. Ansprechpartner: Devid Mrusek, dr.mrusek@gmail.com //Weitere Informationen &amp;amp; Anmeldung:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://piekberlin.wordpress.com/" style="color: blue; text-decoration: none;" target="_blank"&gt;http://piekberlin.wordpress.com&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-3955000015966297834?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/3955000015966297834/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/seminar-politik-ist-eine-kunst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/3955000015966297834'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/3955000015966297834'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/seminar-politik-ist-eine-kunst.html' title='Seminar: Politik ist eine Kunst'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-4702096650925090200</id><published>2010-01-29T08:53:00.000-08:00</published><updated>2010-01-29T08:54:37.503-08:00</updated><title type='text'>Studenten-Demo in Venezuela gegen Hugo Chavez</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-family: 'Lucida Grande'; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;Demonstration von Studenten in Venezuela gegen Hugo Chavez&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;Hugo Chavez hat einen TV-Kanal (Kabel sowie Satellit) abgeschafft, der eine starke Stimme der Opposition der Regierung war.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;Bei der Demonstration sind bereits mind. 2 Tote gezählt worden&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;Aktuelle Bilder&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;&lt;a href="http://www.noticias24.com/actualidad/noticia/141807/imagenes-de-las-protestas-estudiantiles-de-hoy-en-caracas/"&gt;http://www.noticias24.com/actualidad/noticia/141807/imagenes-de-las-protestas-estudiantiles-de-hoy-en-caracas/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;Artikel&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;&lt;a href="http://en.mercopress.com/2010/01/27/venezuelan-students-protest-against-chavez-media-two-dead"&gt;http://en.mercopress.com/2010/01/27/venezuelan-students-protest-against-chavez-media-two-dead&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-size: 13px; white-space: pre;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-4702096650925090200?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/4702096650925090200/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/demonstration-von-studenten-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/4702096650925090200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/4702096650925090200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/demonstration-von-studenten-in.html' title='Studenten-Demo in Venezuela gegen Hugo Chavez'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-2927180977723523499</id><published>2010-01-19T03:09:00.000-08:00</published><updated>2010-01-19T03:09:30.935-08:00</updated><title type='text'>Jacques Derrida (Von der Gastfreundschaft)</title><content type='html'>hallo hallo,&lt;br /&gt;hier ist &amp;nbsp;etwas über das Buch von &amp;nbsp;Derrida, was &amp;nbsp;ich gestern abend erwähnt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=4822" target="_blank"&gt;http://www.literaturkritik.de/&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;public/rezension.php?rez_id=&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;4822&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;herzlich,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tamer&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-2927180977723523499?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/2927180977723523499/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/jacques-derrida-von-der.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/2927180977723523499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/2927180977723523499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/jacques-derrida-von-der.html' title='Jacques Derrida (Von der Gastfreundschaft)'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8401031149968742873.post-8213822052266687059</id><published>2010-01-19T02:40:00.000-08:00</published><updated>2010-01-19T03:04:55.777-08:00</updated><title type='text'>Denis Rancourt</title><content type='html'>Interview mit Denis Rancourt bei 'Talk Ottawa'&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.denisrancourt.tv/" target="_blank"&gt;http://www.denisrancourt.tv/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wem dieses interview interessiert bzw. wer sich mit der thematik noch&lt;br /&gt;näher beschäftigen möchte hier noch weitere webseiten und literatur:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://disciplinedminds.tripod.com/" target="_blank"&gt;http://disciplinedminds.&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;tripod.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Google-Books: Disciplined Minds (&lt;a href="http://books.google.com/books?id=4aScfMumCMoC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=gbs_v2_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false"&gt;Probelesen&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;blog für university of ottwawa kritik:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://uofowatch.blogspot.com/" target="_blank"&gt;http://uofowatch.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;blog für radical pedagogy und activist teacher&lt;br /&gt;&lt;a href="http://activistteacher.blogspot.com/" target="_blank"&gt;http://activistteacher.&lt;wbr&gt;&lt;/wbr&gt;blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;besten gruß&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8401031149968742873-8213822052266687059?l=ag-gegenstrom.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/feeds/8213822052266687059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/denis-rancourt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/8213822052266687059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8401031149968742873/posts/default/8213822052266687059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ag-gegenstrom.blogspot.com/2010/01/denis-rancourt.html' title='Denis Rancourt'/><author><name>zwischendrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00380715145196279156</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' 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